Archiv der Kategorie: Defibrillatoren

Verwunderliche Aussagen und Argumentationen zu Hotspots und Barrierefreiheit.

Offene Fragen zu Hotspots und Barrierefreiheit, zum Artikel     „Keine öffentlichen Hotspots in Euerbach“ vom 18.11.2016 in der Mainpost.


Es verwundert doch sehr, wenn hier Gemeindevertretern allen voran Bürgermeister Arnold, monatliche Kosten von 200 €uro für ein öffentliches WLAN mit Hotspots zu viel sind, wenn andererseits mit vollen Händen öffentliche Gelder verprasst werden.

Symbolbild: Gemeinderatssitzung in Euerbach
Symbolbild: Gemeinderatssitzung in Euerbach

Man denke nur an das Dilemma mit den Defibrillatoren
die zu einem Stückpreis von € 5000 angeschafft wurden, während hierfür geeignete, ein Preis von 800 – 1000 €uro haben.

Defibrillator
Defibrillator für 5000 Euro

Oder an die Dorferneuerung von Obbach, als man den Bedarf von
Gehwegabsenkungen ignorierte. Nach Offenlegung in den Medien wurden dann fertige Gehwege teils
wieder abgerissen um die Absenkungen zu setzen.

Obbach fehlende Bordsteinabsenkung
Obbach fehlende Bordsteinabsenkung
Obbach: Nach Artikelveröffentlichung. Bordstein mit Absenkung. Augenommen am 07.08.2016.
Obbach: Nach Artikelveröffentlichung. Bordstein mit Absenkung. Augenommen am 07.08.2016.

 

Als absolut ungehörig und unannehmbar sind Aussagen, das aufgrund der Hotspots, die falschen Leute, Jugendliche dann um das Alte Rathaus herum sitzen würden.

Geht man jetzt auch gegenüber unserer Jugend den Weg der
Ausgrenzung?
Langt es nicht das bereits Alte und Behinderte von öffentlichen Veranstaltungen und Informationen faktisch ausgeschlossen werden?
Der Beschluss den barrierefreien Internetauftritt auf unbestimmte Zeit hinten an zu stellen entsprach der bisherigen Praxis zum Thema Barrierefreiheit und verwundert daher in keiner Weise.
Wenn Herr A. Arnold vorträgt, das für die Vorlesefunktion, Texte besprochen werden müssen und der dafür nötige Zeitaufwand durch die Verwaltung nicht machbar sei, dann zeigt sich das Arnold mit falschen Argumenten arbeitet.
In meiner langjährigen Berufserfahrung als Programmierer habe ich eine solche Aussage noch nie gehört.

Das Vorlesen des geschriebenen Textes erfolgt per Software.
Hier muss kein einziger Text auf Band gesprochen werden!

Wenn Arnold weiter begründet, man könne den
Internetauftritt höchstens barrierearm gestalten, dann schließt er von vornherein wieder Teile der Menschen aus, was nach aktueller Rechtsprechung einer Diskriminierung gleich käme.

Die Gemeinde führt mit dem VdK-Barriereberater einen Dorfrundgang durch.

Ortsbegehung ohne die Öffentlichkeit? Sehr seltsam!

Auffallend sind die Berichte der Behindertenbeauftragten Gerstner und Bürgermeister Arnold, in den nur von Kleinigkeiten die Rede ist.

Was ist mit den Barrieren in Form von Granitpflaster entlang der
Hauptstr. und vor dem Rathaus.

Gehwege unbenutzbar
Kopfsteinpflaster gilt als nicht Barrierefrei

Hier müssen sich unsere Senioren mit ihren Rollatoren und Rollstuhlfahrer z. T. unter Schmerzen ihren Weg bahnen.

 

Euerbach Rathausplatz
Menschen mit Rollator oder Rollstuhl tun sich hier extrem schwer

Kein Ton von dem durch Rollstuhlfahrer nicht erreichbaren Sitzungssaal.

Inklusion
Veranstaltungsräume nur über Treppen erreichbar

 

Was ist mit den Veranstaltungsräumen im OT Euerbach, welche mit
Rollstuhl erreichbar sind von den kein einziger ein Behinderten-WC besitzt.

Kath. Pfarrheim Euerbach
Euerbach Kath. Pfarrheim: Veranstaltungsraum ohne Behindertentoilette
Sportheim Euerbach: Zugang für Rollstuhlfahrer über Hintereingang, leider ohne Behindertentoilette
Sportheim Euerbach: Zugang für Rollstuhlfahrer über Hintereingang, leider ohne Behindertentoilette

Nichts von der für Senioren und Behinderte verpatzten Dorferneuerung in Obbach.

Bushaltestelle nicht für alle erreichbar! 12% statt 6 %
Bushaltestelle nicht für alle erreichbar! 12% statt 6 %

 

 

  • Bei aller Diskussion um die Barrierefreiheit, ein bisschen Barrierefreiheit gibt es nicht.
  • Entweder Barrierefrei oder nicht Barrierefrei.
  • Grauzonen dazwischen existieren nicht.
  • Barrierefreiheit ist ein Win-Win-Projekt, es hilft allen gleichermaßen.
  • Es hilft der Bevölkerung und den Gemeinden.

Defibrillatoren am Feuerwehrauto?

Feuerwehrauto

 

 
Wie aus dem Artikel der Mainpost vom 01. Mai 2015 zu entnehmen ist wurde von dem Gemeindrat Bernd Schraut der Vorschlag gemacht den/die Defibrillatoren am Feuerwehrauto zu montieren. Als Begründung wurde die Einsatzbereitschaft der Wehr von nur 3 Minuten angegeben.

Zu Bedenken ist, dass diese Geräte für jedermann und zu jeder Zeit erreichbar sein müssen. Dies ist nicht gegeben, wenn das Feuerwehrauto im Feuerwehrhaus steht und auch nicht wenn die Feuerwehr zu einem Einsatz oder einer Bewegungsfahrt ausgerückt ist.

Liebe Räte dies sollten sie bei der Standortwahl berücksichtigen.

Mainpost vom 01.05 2015 aus dem Gemeinderat

Defibrillator(en) zu völlig überteuerten Kosten?

Defibrillator(en) für Euerbach

 

 
Die Gemeinde beabsichtigt für jeden der drei Ortsteile einen Defibrillator anzuschaffen, was erst einmal positv zu bewerten ist.
Sinn und Zweck dieser Geräte ist es, das sie von jedem Helfer, mit oder ohne Ausbildung eingesetzt werden können.

Der Seniorenbeauftragte Müller geht hier von einem Anschaffungswert von ca. 5000 Euro pro Gerät aus.
lt. Auskunft des Bayrischen Roten Kreuzes, liegt der Anschaffungspreis für ein für Laien voll geeignetem Gerät lediglich bei 800,– bis 1000,– Euro also nur ca. 20 % der Kosten der Geräte die vom Seniorenbeauftragten favorisiert werden. Sprich ein Unterschied in der Gesamtsumme von ca. 12.000 Euro für die es sicherlich sinnvolle Verwendungszwecke im Ort gibt.

Stellt sich nun die Frage ob hier Steuergelder, also Gelder für die jeder einzelne Einwohner Euerbachs aufkommen muss verschwendet werden.

Den Ratsmitgliedern vor allen den Jüngeren sei hier dringend angeraten die bestehenden Angebote zu hinterfragen und gegebenenfalls zu überprüfen wie es zu diesen scheinbar überhöhten Angeboten kommen konnte.

Wie aus dem Artikel der Mainpost vom 01. Mai 2015 zu entnehmen ist wurde von dem Gemeinderat Bernd Schraut der Vorschlag gemacht den/die Defibrillatoren am Feuerwehrauto zu montieren. Als Begründung wurde die Einsatzbereitschaft der Wehr von nur 3 Minuten angegeben.

Zu Bedenken ist, dass diese Geräte für jedermann und zu jeder Zeit erreichbar sein müssen. Dies ist nicht gegeben, wenn das Feuerwehrauto im Feuerwehrhaus steht und auch nicht wenn die Feuerwehr zu einem Einsatz oder einer Bewegungsfahrt ausgerückt ist.
Liebe Räte dies sollten sie bei der Standortwahl berücksichtigen.

Laut Zeitungsmeldung der Mainpost vom 17.09.2015 wurde der Kauf von den 3 besagten Defibrillator (en) zum Preis von 13 284 Euro beschlossen als weit höher als es für eine ausreichende Versorgung nötig gewesen wäre. Jetzt bleibt nur noch die Frage wie unsere Gemeindevertreter den nicht unerheblichen Mehraufwand rechtfertigen wollen.
Immerhin wurde unser Einwand zum Aufstellungsort berücksichtigt. Die Räte entschlossen sich jetzt die Defibrillator (en) an jederzeit zugängliche Orte zu montieren.