Fehlplanung Dorferneuerung Obbach – zahlt wieder der Steuerzahler?

Nach unserem Artikel „Verpatze Dorferneuerung in Obbach“ schlugen die Wellen im Rathaus von Euerbach hoch.



Zum Einen wurden bereits fertig gestellte Bereiche der Gehwege wieder aufgerissen und die notwendigen Absenkungen eingebaut.
Leider wurde auch hier wieder nur halbe Arbeit geleistet. Man berücksichtigte  wiedermal die Belange der Barrierefreiheit für Blinde nicht, indem auf die notwendigen Aufmerksamkeitsflächen verzichtet wurde.

Obbach: Vor Artikelveröffentlichung. Bordstein ohne Absenkung. Augenommen am 04.05.2016.
Obbach: Vor Artikelveröffentlichung. Bordstein ohne Absenkung. Augenommen am 04.05.2016.
Obbach: Nach Artikelveröffentlichung. Bordstein mit Absenkung. Augenommen am 07.08.2016.
Obbach: Nach Artikelveröffentlichung. Bordstein mit Absenkung. Augenommen am 07.08.2016.

Stellt sich nun die berechtigte Frage wer für die Kosten der dilettantischen Planung aufkommt. Es ist anzunehmen, dass die Kosten wiedermal bei uns, den Steuerzahlern und den Anliegern in Obbach hängen bleiben.

Das fatale daran ist, dass diese nicht geringen Kosten, vermeidbar gewesen wären, würden im Rathaus nicht Befindlichkeiten vor dem Wohl und Geld der Allgemeinheit stehen.

Ebenfalls als Auswirkung des Artikels ist zu sehen, das die Gemeinde Euerbach sich inzwischen um eine Ortsbegehung durch den VdK bemüht.

Ein weiteres Meisterwerk der Verwaltung ist inzwischen sichtbar geworden, Im Bereich der Schweinfurter Str. / Am Heimbach wurde ein Teil des Gehweges mit nicht barrierefreiem Granitkopfsteinpflaster gebaut. Warum man ausgerechnet hier vom besseren Betonpflaster abwich wird wohl für die meisten Bürger ein Rätsel bleiben.

Dorferneuerung Obbach: Wieder wurde Granitkopfsteinpflaster verwendet
Dorferneuerung Obbach: Wieder wurde Granitkopfsteinpflaster verwendet

Abschließend stellt sich noch die Frage, wie die Gemeinderäte ihre Verwaltung kontrollieren?
Offensichtlich geschieht dies nicht so wie es das Gesetz vorschreibt.

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