Ruinen, gutes Geschäft für Besitzer von Immobilien!

 

 
In letzter Zeit tut sich die Gemeinde besonders im Aufkauf von Ruinen hervor.

Es ist zwar richtig, das so manche Gebäude in den Ortsteilen einen Schandfleck darstellen und ein gewisses Interesse mancher Bürger besteht dies zu ändern.
Allerdings bleibt trotz aller guten Absichten unserer Gemeindevertreter eines zu bedenken, es muss immer der Grundsatz gelten „Eigentum verpflichtet“.

Die Besitzer dieser Schrottimmobilien haben zum Einen ein Gebäude welches keinerlei Wert mehr darstellt und zum Andren müssten Sie für einen Abriss eine nicht unerhebliche Summe bezahlen. Nun kommt die Gemeinde ins Spiel, die Besitzer müssen nur lange genug warten, bis der Bürgermeister anklopft und dem Minderwertigen Grundstück wieder einen Wert verschafft.
Das ist dann echter Kapitalismus!

Nur hat die ganze Sache auch einen Haken und zwar nur für den Steuerzahler, also uns allen.
Erst verhelfen wir dem Eigentümer zum Profit und dürfen danach auch für die Abrisskosten aufkommen.
Dieses alles wäre ja auch nicht so schlimm, wenn die Gemeindekasse genug Geld hätte.

Ich denke für diese Gelder wie aktuell für 2 Abrisse eingeplant sind, könnten unsere Vertreter für viele Alte mit Rollator und auch einige Behinderte das Leben im Ort lebenswerter gestalten.

Unsere gewählten Vertreter sollten in Anbetracht des „Demografischen Wandels“ die Prioritäten anders setzen und zwar zum Wohlbefinden der Einwohner.

gez. Norbert Sandmann

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