Fehlermeldung: B303 Welches Spiel spielt die Gemeinde?

Die DeO Dorferneuerung Obbach lädt am 19. August 2016 zu einer Infoveranstaltung zur Verlegung der B303, was an sich legitim ist.

 


Veranstaltung zur Verlegung der B303
Veranstaltung zur Verlegung der B303

Freundlicherweise wies uns der Verwaltungsleiter der Gemeinde Euerbach Herr Klaus Wolf auf einen Labsus unsererseits,
138 Tage nach Veröffentlichung hin.

In obiger Veranstaltungsanzeige wurde als Redner Herr Wolf vom Bund Naturschutz angekündigt. Es handelte es sich nicht wie von uns irrtümlicherweise behauptet um
Herrn Klaus Wolf vom Bund Naturschutz,
sondern um Herrn Roland Wolf vom Bund Naturschutz.

Selbstverständlich bot unsere Redaktion die Entfernung des Artikel und die Richtigstellung des Sachverhaltes an.

Wir freuen uns auf die Fortsetzung der engen Zusammenarbeit mit der Gemeinde Euerbach und deren Vertretern.

gez: Norbert Sandmann

 

 

 

 

Verwunderliche Aussagen und Argumentationen zu Hotspots und Barrierefreiheit.

Offene Fragen zu Hotspots und Barrierefreiheit, zum Artikel     „Keine öffentlichen Hotspots in Euerbach“ vom 18.11.2016 in der Mainpost.


Es verwundert doch sehr, wenn hier Gemeindevertretern allen voran Bürgermeister Arnold, monatliche Kosten von 200 €uro für ein öffentliches WLAN mit Hotspots zu viel sind, wenn andererseits mit vollen Händen öffentliche Gelder verprasst werden.

Symbolbild: Gemeinderatssitzung in Euerbach
Symbolbild: Gemeinderatssitzung in Euerbach

Man denke nur an das Dilemma mit den Defibrillatoren
die zu einem Stückpreis von € 5000 angeschafft wurden, während hierfür geeignete, ein Preis von 800 – 1000 €uro haben.

Defibrillator
Defibrillator für 5000 Euro

Oder an die Dorferneuerung von Obbach, als man den Bedarf von
Gehwegabsenkungen ignorierte. Nach Offenlegung in den Medien wurden dann fertige Gehwege teils
wieder abgerissen um die Absenkungen zu setzen.

Obbach fehlende Bordsteinabsenkung
Obbach fehlende Bordsteinabsenkung
Obbach: Nach Artikelveröffentlichung. Bordstein mit Absenkung. Augenommen am 07.08.2016.
Obbach: Nach Artikelveröffentlichung. Bordstein mit Absenkung. Augenommen am 07.08.2016.

 

Als absolut ungehörig und unannehmbar sind Aussagen, das aufgrund der Hotspots, die falschen Leute, Jugendliche dann um das Alte Rathaus herum sitzen würden.

Geht man jetzt auch gegenüber unserer Jugend den Weg der
Ausgrenzung?
Langt es nicht das bereits Alte und Behinderte von öffentlichen Veranstaltungen und Informationen faktisch ausgeschlossen werden?
Der Beschluss den barrierefreien Internetauftritt auf unbestimmte Zeit hinten an zu stellen entsprach der bisherigen Praxis zum Thema Barrierefreiheit und verwundert daher in keiner Weise.
Wenn Herr A. Arnold vorträgt, das für die Vorlesefunktion, Texte besprochen werden müssen und der dafür nötige Zeitaufwand durch die Verwaltung nicht machbar sei, dann zeigt sich das Arnold mit falschen Argumenten arbeitet.
In meiner langjährigen Berufserfahrung als Programmierer habe ich eine solche Aussage noch nie gehört.

Das Vorlesen des geschriebenen Textes erfolgt per Software.
Hier muss kein einziger Text auf Band gesprochen werden!

Wenn Arnold weiter begründet, man könne den
Internetauftritt höchstens barrierearm gestalten, dann schließt er von vornherein wieder Teile der Menschen aus, was nach aktueller Rechtsprechung einer Diskriminierung gleich käme.

Die Gemeinde führt mit dem VdK-Barriereberater einen Dorfrundgang durch.

Ortsbegehung ohne die Öffentlichkeit? Sehr seltsam!

Auffallend sind die Berichte der Behindertenbeauftragten Gerstner und Bürgermeister Arnold, in den nur von Kleinigkeiten die Rede ist.

Was ist mit den Barrieren in Form von Granitpflaster entlang der
Hauptstr. und vor dem Rathaus.

Gehwege unbenutzbar
Kopfsteinpflaster gilt als nicht Barrierefrei

Hier müssen sich unsere Senioren mit ihren Rollatoren und Rollstuhlfahrer z. T. unter Schmerzen ihren Weg bahnen.

 

Euerbach Rathausplatz
Menschen mit Rollator oder Rollstuhl tun sich hier extrem schwer

Kein Ton von dem durch Rollstuhlfahrer nicht erreichbaren Sitzungssaal.

Inklusion
Veranstaltungsräume nur über Treppen erreichbar

 

Was ist mit den Veranstaltungsräumen im OT Euerbach, welche mit
Rollstuhl erreichbar sind von den kein einziger ein Behinderten-WC besitzt.

Kath. Pfarrheim Euerbach
Euerbach Kath. Pfarrheim: Veranstaltungsraum ohne Behindertentoilette
Sportheim Euerbach: Zugang für Rollstuhlfahrer über Hintereingang, leider ohne Behindertentoilette
Sportheim Euerbach: Zugang für Rollstuhlfahrer über Hintereingang, leider ohne Behindertentoilette

Nichts von der für Senioren und Behinderte verpatzten Dorferneuerung in Obbach.

Bushaltestelle nicht für alle erreichbar! 12% statt 6 %
Bushaltestelle nicht für alle erreichbar! 12% statt 6 %

 

 

  • Bei aller Diskussion um die Barrierefreiheit, ein bisschen Barrierefreiheit gibt es nicht.
  • Entweder Barrierefrei oder nicht Barrierefrei.
  • Grauzonen dazwischen existieren nicht.
  • Barrierefreiheit ist ein Win-Win-Projekt, es hilft allen gleichermaßen.
  • Es hilft der Bevölkerung und den Gemeinden.

Ortsdurchfahrt Obbach feierlich eröffnet

Euerbacher Gemeindevertreter feiern die optische Dorferneuerung von Obbach.


Am 15. Oktober 2016 fand in Obbach die feierliche Einweihung der neu gestalteten Ortsdurchfahrt statt.
Geladene Gäste wie Innenstaatssekretär Gerhard Eck und
Landrat Florian Töpper lobten die  gelungene Ausführung mit Modellcharakter.

In der Tat ist die Dorferneuerung aus rein optischer Sicht gelungen.

Nur optisch deshalb, weil hier für Senioren und Behinderte neue Barrieren geschaffen wurden.

Da hat man eine „Barrierefreie Bushaltestelle“ gebaut welche durch die Auffahrt mit 12 % Steigung faktisch für Rollatoren und Rollstühle nicht zu bezwingen ist.

Bushaltestelle nicht für alle erreichbar! 12% statt 6 %
Bushaltestelle nicht für alle erreichbar! 12% statt 6 %

Für die Wege wurde Betonpflaster gewählt, was an sich in Ordnung ist. Doch durch den gewählten Fugenabstand von 1 cm ist die erhoffte Barrierefreiheit wieder dahin.

Neue Barriere dank zu großem Abstand
Neue Barriere dank zu großem Abstand

Fehlende Bordsteinabsenkungen zwingen Alte und Behinderte auf die Fahrbahn. Immerhin wurde mindestens eine Stelle nach Veröffentlichung auf dieser Seite mit viel Aufwand nachgebessert.

Obbach fehlende Bordsteinabsenkung
Obbach fehlende Bordsteinabsenkung
Obbach: Nach Artikelveröffentlichung. Bordstein mit Absenkung. Augenommen am 07.08.2016.
Obbach: Nach Artikelveröffentlichung. Bordstein mit Absenkung. Augenommen am 07.08.2016.

Auf die besonderen Belange der Sehbehinderten und blinden Bürger wurde nur an der „Behindertengerechten Bushaltestelle“ eingegangen. Leider ist sie für Menschen mit Gehbehinderung praktisch nicht erreichbar.
Mehrfach angebotene fachliche Hilfe wurde regelmäßig abgelehnt.
Aus Sicht der Barrierefreiheit wurde hier die Dorferneuerung verpatzt. Es wurden für die nächsten Jahrzehnte Fakten geschaffen.
Fakten über die sich die Bürger von Obbach noch sehr lange ärgern werden.

 

Vertane Chance bei Vertrauen und Glaubwürdigkeit

Vertane Chance bei Vertrauen und Glaubwürdigkeit


Wieder einmal haben die Gemeindevertreter von Euerbach eine Chance verpasst, einen Teil ihrer Glaubwürdigkeit zurück zu erlangen.

Am 20.09.2016 wurde in der Gemeinderatssitzung eine Bürgerantrag einstimmig abgelehnt.

Um die Gerüchte über die Nutzung des neuen  Gewerbegebietes südlich der B 303 zu klären, wurden die Gemeindevertreter gebeten hier Klarheit zu schaffen.

Der Antrag befasste sich mit den Gerüchten um eine Großtankstelle im neuen Gewerbegebiet.
Es wurde im Antrag darauf hingewiesen, dass es nicht um die Investoren, sondern nur um die Art des Gewerbes ginge.
Somit wäre auch der Datenschutz bestehen geblieben.

Was bei besagter Ratssitzung nachdenklich macht, ist die Tatsache, dass laut Pressebericht, nur ein Ratsmitglied nämlich Bernd Schraut sich für eine Veröffentlichung eingesetzt hat. Trotzdem wurde der Antrag einstimmig abgelehnt.
Entweder dafür oder dagegen, aber bitte nicht hü und hott.

Vertrauensverlust in der Bevölkerung

Einen erheblichen Vertrauensverlust erzeugte bereits die Debatte rund um die Verlegung der B 303. Außer einem großen Berg an Fragen und Unwahrheiten blieb nichts übrig.
Da änderten auch die knapp 600 Unterschriften für die Verlegung nichts.
Immerhin handelt sich hier um 25 Prozent der Wahlberechtigten.

Ebenso verspielten die Räte ihr Vertrauen mit dem peinliche Umgang zum Thema Barrierefreiheit. Auch die diesbezüglichen beleidigenden und behinderten feindlichen Äußerungen seitens einiger Ratsmitglieder trugen ihren Teil bei.

Um das Vertrauen und die Glaubwürdigkeit wieder zu gewinnen, sollte im Gemeinderat schnellstens ein anderer Wind wehen.

• Eine Politik die den Bürger in ihren Mittelpunkt stellt.

• Eine Politik, welche sich am Wohl der Bürger orientiert.

• Eine Politik die sich weniger an den Wünschen der Verwaltung   und Herrn Arnold orientiert.

 

Gerüchte um Großtankstelle reisen nicht ab

Die Gerüchte um eine geplante Großtankstelle mit Autohof auf dem neuen Gewerbegebiet südlich der B 303 in Euerbach reisen nicht ab.


Euerbach: 7,5 ha geplantes Gewerbegebiet
Euerbach: 7,5 ha geplantes Gewerbegebiet
Ansicht von Euerbach auf http://openstreetmaps.org
Ansicht von Euerbach auf http://openstreetmaps.org

Die Sorgen der Bürger begründen sich auf angebliche noch geheime Pläne mit bereits eingezeichnetem LKW-Rastplatz und Beobachtungen von besorgten Bürgern.

Bereits im Juni diesen Jahres befragten wir hierzu einen unserer Räte. Dieser versicherte, dass es dort keine Tankstelle oder dergleichen geben werde. Auf die Nachfrage, welche Art von Gewerbe dort geplant sei, verwies er auf die Geheimhaltungsverpflichtung durch die Gemeindeverwaltung.

Ein Bekanntgabe würde zudem die Grundstückspreise nach oben treiben. Hier versucht man die Landwirte um den Wert ihrer Grundstücke bzw. Ackerflächen zu bringen.

Sollte es tatsächlich zu einem LKW-Rastplatz kommen, wird sich die Lebensqualität im benachbarten „Wohngebiet Zauser“ und entlang der Hauptstraße nachhaltig verschlechtern. LKW-Lärm wird bei Tag und Nacht zunehmen. Die Grundstückswerte und Mietpreise werden in den Keller rutschen.

Um nicht noch mehr Unruhe unter der Bevölkerung von Euerbach aufkommen zu lassen, täte Bürgermeister Arnold gut daran endlich die Karten auf den Tisch zu legen und die Bürger über die geplante Nutzung zu informieren. Oder hat man wieder Angst, dass bei einer rechtzeitigen Information über das strittige Gewerbegebiet die Bürger ihm einen Strich durch die Rechnung machen.

Fehlplanung Dorferneuerung Obbach – zahlt wieder der Steuerzahler?

Nach unserem Artikel „Verpatze Dorferneuerung in Obbach“ schlugen die Wellen im Rathaus von Euerbach hoch.



Zum Einen wurden bereits fertig gestellte Bereiche der Gehwege wieder aufgerissen und die notwendigen Absenkungen eingebaut.
Leider wurde auch hier wieder nur halbe Arbeit geleistet. Man berücksichtigte  wiedermal die Belange der Barrierefreiheit für Blinde nicht, indem auf die notwendigen Aufmerksamkeitsflächen verzichtet wurde.

Obbach: Vor Artikelveröffentlichung. Bordstein ohne Absenkung. Augenommen am 04.05.2016.
Obbach: Vor Artikelveröffentlichung. Bordstein ohne Absenkung. Augenommen am 04.05.2016.
Obbach: Nach Artikelveröffentlichung. Bordstein mit Absenkung. Augenommen am 07.08.2016.
Obbach: Nach Artikelveröffentlichung. Bordstein mit Absenkung. Augenommen am 07.08.2016.

Stellt sich nun die berechtigte Frage wer für die Kosten der dilettantischen Planung aufkommt. Es ist anzunehmen, dass die Kosten wiedermal bei uns, den Steuerzahlern und den Anliegern in Obbach hängen bleiben.

Das fatale daran ist, dass diese nicht geringen Kosten, vermeidbar gewesen wären, würden im Rathaus nicht Befindlichkeiten vor dem Wohl und Geld der Allgemeinheit stehen.

Ebenfalls als Auswirkung des Artikels ist zu sehen, das die Gemeinde Euerbach sich inzwischen um eine Ortsbegehung durch den VdK bemüht.

Ein weiteres Meisterwerk der Verwaltung ist inzwischen sichtbar geworden, Im Bereich der Schweinfurter Str. / Am Heimbach wurde ein Teil des Gehweges mit nicht barrierefreiem Granitkopfsteinpflaster gebaut. Warum man ausgerechnet hier vom besseren Betonpflaster abwich wird wohl für die meisten Bürger ein Rätsel bleiben.

Dorferneuerung Obbach: Wieder wurde Granitkopfsteinpflaster verwendet
Dorferneuerung Obbach: Wieder wurde Granitkopfsteinpflaster verwendet

Abschließend stellt sich noch die Frage, wie die Gemeinderäte ihre Verwaltung kontrollieren?
Offensichtlich geschieht dies nicht so wie es das Gesetz vorschreibt.

Norbert Sandmann sagt Dankeschön

Norbert Sandmann sagt recht herzlichen Dank an alle zahlreichen Freunde und Bekannten die an meinen Geburtstag gedacht haben.



Norbert Sandmann euerbach-quer.de
Norbert Sandmann

Norbert Sandmann: Ich danke den Menschen und Unterstützern auf Facebook, meinen Kameraden vom Roten Kreuz, den persönlichen Gratulanten und den Euerbacher Bürgern die mich telefonisch bestärkten meinen Weg für die Umsetzung der Barrierefreiheit in Euerbach weiter zu gehen.

Besonders möchte ich den beiden Ratsmitglieder aus Euerbach für die unterstützenden Worte danken. Beide zeigten mir erneut die  Wichtigkeit meines ehrenamtlichen Einsatzes für die Alten und Behinderten in Euerbach, Obbach und Sömmersdorf auf.

Einwohner von Euerbach stinksauer auf Bürgermeister Arnold

Bürger von Euerbach stinksauer auf Bürgermeister Arnold.


Bürgermeister Arnold; Quelle: www.euerbach.de
Bürgermeister Arnold; Quelle: www.euerbach.de
Nach der Bekanntgabe der Bedarfsrückstufung der B 303 Ortsumgehung von Euerbach vom vordringlichen in den weiteren Bedarf geben sehr viele Euerbacher und Sömmersdorfer Bürger ihrem Bürgermeister Arnold die Schuld an der Rückstufung.

Was bisher geschah:
Seit ca. 40 Jahren wollen die Euerbacher und Sömmersdorfer Bürger eine Umgehungsstraße um den stetig steigenden Verkehr mit seinen Belastungen für Mensch und Umwelt zu entgehen. Nun wurde endlich im Frühjahr 2016, die geplante Trasse mit vordringlichem Bedarf im Bundesverkehrswegelan hochgestuft. Was bedeutet, die Bürger von Euerbach könnten bis 2030 eine wesentlich höhere Lebensqualität erreichen.

Nun überraschte König Arthur (Bürgermeister Arnold) mit einer Pressemeldung im „Schweinfurter Tagblatt“ mit der Behauptung „Euerbach will keine neue B 303„.
Die Gemeinde reichte eine negative Stellungnahme beim Bundesverkehrsministerium ein, zu welcher angeblich alle Räte ihre Zustimmung gaben.

Darauf hin gründete sich die
Interessengemeinschaft „Ja zur Verlegung der B 303“ und veranstaltete einen Infoabend welcher zum Teil sehr hitzig geführt wurde, siehe Artikel in der Mainpost.

Zudem unterschrieben ca. 600 Bürger die Petition für eine Verlegung.

Bei 2490 Wahlberechtigten Bürgern ergibt das eine Zustimmung von 24,09 %. Wobei zu berücksichtigen ist, dass viele Bürger für eine Unterschrift nicht angetroffen wurden.

Im weiteren Verlauf gab es Dementis von den Räten, dass es keine Abstimmung gab, also Bürgermeister Arnold eigenmächtig handelte, es bekannten sich Räte öffentlich zur Verlegung und der
zweite Bürgermeister Herr Schirmer behauptete sogar, es sei keine negative Stellungnahme erfolgt.
Unter dem Druck der Öffentlichkeit sah sich die Gemeinde genötigt ihre Stellungnahme zu veröffentlichen und siehe da, sie war doch eindeutig negativ ausgefallen.

Was bleibt ist ein Berg von Unwahrheiten in dem man das bisschen Wahrheit nicht mehr findet.

Übrig bleiben Menschen, die nur noch abfällig über ihre Lokalpolitiker reden und ein enormer Vertrauensverlust gegenüber der Verwaltung haben. Viele der Bürger fühlen sich hinters Licht geführt und belogen.

Wer solch eine Politik gegen die berechtigten Interessen der Menschen führt braucht sich nicht wundern, wenn seine Untertanen abtrünnig werden.

Wo bleiben da die Gemeinderäte,
die laut Bayerischer Gemeindeordnung einen Kontrollauftrag gegenüber der Verwaltung haben?

Bürgermeister Arnold hat es wiedermal geschafft, neben den Bestehenden, sich ein weiteres Denkmal für Bürgerfeindlichkeit zu setzen.

Wenn man bedenkt, das er bei seiner ersten Wahl zum Bürgermeister 1996 als Hoffnungsträger schlecht hin galt, wäre es wohl im Jahr 2014, für sein Andenken in der Ortsgeschichte, klüger gewesen den Vorruhestand zu wählen.

 

Parken im Gewerbegebiet

Parksituation im Gewerbegebiet Oberwerrner Weg in Euerbach

 


 
Leserbrief zum Artikel „Wildes Parken wird nun eingedämmt“ vom 17.06.16 in der Mainpost.

Blick über den Tellerrand

Die Ausgangssituation stellt sich wie folgt dar. Über Jahre hinweg standen viel zu wenig Parkmöglichkeiten für die Arbeitnehmer der örtlichen Gewerbe,- / Industriebetriebe zur Verfügung.
Als Stellplätze wurden die wenigen Möglichkeiten entlang der Straßen im Gewerbegebiet Euerbach, Oberwerrner Weg sowie die Kundenparkplätze von EDEKA und Netto genutzt. Hinzu kam noch das LKW-Dilemma eines örtlichen Industriebetriebs welcher keine eigene Wartezone für LKW’s einrichtetet und stattdessen der öffentliche Verkehrsraum nutzte.
Nun kommt die Gemeinde ins Spiel, durch eine faktische Subvention eines einzigen Betriebs auf Kosten aller Anderen wurde nahezu das gesamte Gewerbegebiet als Wartezone für die Anlieferung des o.g. Industriebetriebs ausgewiesen und somit den Arbeitnehmern die Möglichkeit des Parkens entzogen, so dass letztendlich nur noch die Parkplätze von EDEKA und Netto zur Verfügung standen.

Das hier die Grundstückseigentümer dies nicht mehr hinnehmen konnten steht außer Frage.

Hätten hier unsere Gemeindevertreter über ihren Tellerrand hinaus geschaut, hätten sie bemerken können, dass ihre Maßnahmen nur zu einer Verlagerung und Verschärfung des Problems führen mussten.

Das nun das angrenzende Wohngebiet mit Fahrzeugen überflutet wird ist eine logische Schlussfolgerung. Durch die nun beschlossene Zick-Zack-Zeichnung auf den Fahrbahnen wird nur die Parkplatznot weiter in das Wohngebiet hinein verschoben und bietet nicht wirklich eine Lösung. Zudem wird es für die Anwohner der schmäleren Seitenstraßen noch schwieriger in die eigenen Grundstücke einzufahren.
Zudem ist der Zugang vom Wohngebiet für die Arbeitnehmer des bestehenden Gewerbegebiets über die große Kreuzung nicht ungefährlich, da in diesem Bereich egal ob ortsauswärts oder ortseinwärts sich kaum ein Fahrzeug an die erlaubten 50 km/h hält und sich somit die Arbeitnehmer hier tagtäglich einer Gefahr aussetzten müssen.

Was wollen uns, den Anwohnern unsere Gemeindevertreter noch alles zu muten?
Für ein weiteres 7,5 ha ( 75 000 m²) großes Gewerbegebiet http://www.openstreetmap.org/ in unmittelbarer Nähe zu den Wohnhäusern werden bereits Grundstückskäufe getätigt.

7,5 ha geplantes Gewerbegebiet
7,5 ha geplantes Gewerbegebiet

Hier wird von Seiten der Gemeinderäte immer behauptet, dass man nur Betriebe ansiedeln möchte, welche einem leisen Gewerbe (Bürogebäude) nachkommen. Wenn die Gemeinde Euerbach bereits einen Millionenkredit für die Erschließung aufnimmt, kann sie es sich nicht mehr leisten bei der Auswahl der Firmen wählerisch zu sein.
Mit einer zusätzlichen Belastung der Bevölkerung Euerbachs ist zu rechnen!
Wenn auch Bgm. Arnold mit einem Lärmschutzwall zur Abgrenzung hin zu den Wohnhäusern wirbt um die Emissionen durch Lärm gering zu halten, so ist dies lt. einem Gutachten welches von Herrn Arthur Arnold wie folgt zitiert wurde nur Makulatur und schütze nur die erste Häuserreihe. Bereits ab der gegenüberliegenden Straßenseite der Von-Münster-Str. werden die Anwohner unvermindert mit Lärm belastet werden, so Bgm. Arnold.

Norbert Sandmann
97502 Euerbach

Geplantes Gewerbegebiet südlich der B303

Gewerbegebiet Euerbach

 


 
Ein Gespräch mit einem unserer Gemeinderäte hat mich dazu bewogen, hierzu doch mal als betroffener Bürger Stellung zu nehmen.

Die Bürger des angrenzenden Wohngebietes „Zauser“ sind von dieser Entwicklung keineswegs begeistert. Es wird befürchtet, dass zum einen die Wohnqualität unter einem zusätzlichen Gewerbegebiet erheblich leiden wird. Desweiteren ist damit zu rechnen, dass hier das Kapital der Anwohner bewusst reduziert wird. Die Werte der Grundstücke und Gebäude werden aufgrund eines angrenzenden Gewerbegebietes mit Sicherheit fallen.

7,5 ha geplantes Gewerbegebiet
7,5 ha geplantes Gewerbegebiet

Warum muss hier schon wieder eine Flächenversiegelung stattfinden? Es steht genug möglicher Raum für Gewerbe in der Konversionsfläche„Conn Barracks“ zur Verfügung. Auf diese Tatsache angesprochen, meinte der o.g. Gemeiderat „Davon hat die Gemeinde nichts“! Es werden in nichtöffentlichen Sitzungen bereits Kaufverhandlungen besprochen und ggfs. auch Beschlüsse gefasst. U.a. werden schon Architketurbüros mit der Planung des Kreisverkehrs und das Büro Fabion mit der artenschutzrechtlichen Prüfung beauftragt. Hierzu kann ich anmerken – ich selbst habe in diesem Gebiet schon einen Feldhamster am helllichten Tag gesehen.

Warum macht hier der Gemeinderate nicht wirklich etwas für seine Bürger? Man könnte z.Bsp. ein Naherholungsgebiet gestalten, dass dann gleich mit der renaturierten Euer verbunden werden könnte. Man könnte u.a. Bäume und Hecken pflanzen und somit auch zur Geräuschreduzierung der Autobahn beitragen. Das Büro Fabion könnte hierzu bestimmt auch gute Vorschläge machen.

Davon hätten dann die Bürger von Euerbach wirklich etwas!

 

gez.:
Heike Sandmann
97502 Euerbach

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