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Räte nehmen Bedenken vom Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter ernst.


Räte nehmen Bedenken vom Sozialverband Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter ernst.

In ihrer jüngsten Sitzung am 5. Februar 2019 folgten die meisten Gemeinderäte der Gemeinde Euerbach den
Bedenken des Sozialverbandes
Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e. V. kurz BSK. 

Rückblick:
Bei der Ratssitzung am 8. Januar 2019 stand auf der Tagesordnung die geplante Erweiterung und der damit verbundenen Barrierefreiheit der örtlichen Schule. Die Räte stimmten einstimmig für eine billigere aber nicht zugelassene Lösung. Anstatt eines vorgeschriebenen Aufzuges stimmten die Gemeinderäte für den Einbau eines Plattformliftes.

Der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter, vertreten durch Norbert Sandmann, Mitglied im Fachteam Barrierefreies Bauen, nahm sich dem Thema an. Gegenüber Bürgermeister Arnold wurden die Bedenken und die rechtliche Lage schriftlich erörtert.

Arnold reagierte schnell auf die Ausführungen. Bereits bei der nächsten Ratssitzung wurde erneut abgestimmt. Bis auf drei Räte stimmte das Gremium für die Barrierefreiheit. Es wurde für den Einbau eines Aufzuges gestimmt.

Warum ausgerechnet der Senioren,- und Behindertenbeauftragte gegen eine barrierefreie Lösung stimmte bleibt ein Rätsel.

Verpatzte Dorferneuerung in Obbach

In den Jahren 2015 und 2016 wurde sehr viel Geld für die durchaus notwendige Dorferneuerung von Obbach (Gemeinde Euerbach) in die Hand genommen. Man versuchte den Ort attraktiver zu gestalten, was auch zum Teil gelang.



Leider wurden hierbei allerdings die Anforderungen für eine Barrierefreiheit wieder einmal falsch interpretiert.

Die Gehwege entlang der Sulzthaler Straße / Schweinfurter Straße haben es nämlich in sich.

Obwohl bereits im Jahr 2014 mehrmals im Gespräch mit Bürgermeister Arthur Arnold und dem Seniorenbeauftragten Gerhard Müller angesprochene Thema Gehwege für Rollstuhlfahrer, Benutzer von Rollatoren und Menschen mit anderen Mobilitätseinschränkungen wurden hier die gleichen Fehler wie in der Nachbargemeinde Niederwerrn gemacht und noch schlimmer, es wurden an zahlreichen Einmündungen entlang  der Sulzthaler-, Schweinfurterstr. keine Gehwegabsenkungen verbaut,

Keine Absenkung für Rollstuhlfahrer Euerbach OT Obbach, Sulzthaler- / Greßthaler- / Schweinfurterstraße
Keine Absenkung für Rollstuhlfahrer Euerbach OT Obbach, Sulzthaler- / Greßthaler- / Schweinfurterstraße

 

Euerbach OT Obbach für Rollstuhlfahrer unüberwindliche Barriere
Euerbach OT Obbach für Rollstuhlfahrer unüberwindliche Barriere

Ein Befahren dieser Bereiche für Rollstuhlfahrer auf der Fahrbahn ist somit unausweichlich.

Vom Seniorenbeauftragten Müller wurde zwar auf die Ausführung in Bezug auf Rutschhemmung, Kantenmaße usw. großer Wert gelegt, doch hat man, offensichtlich um Steine zu sparen einen Abstand zwischen den Pflastern von 1 cm gewählt.

Neue Barriere dank zu großem Abstand
Neue Barriere dank zu großem Abstand

Euerbach OT Obbach Pflasterverlegung: Hindernis für Rollstuhlfahrer und Rollatoren
Euerbach OT Obbach Pflasterverlegung: Hindernis für Rollstuhlfahrer und Rollatoren

Wodurch sich die erhoffte Barrierefreiheit wieder relativiert. Der von Fachleuten empfohlener Abstand betragt 0,0 cm bis 0,5 cm um zum einen die Erschütterungen zu minimieren und zum Anderen um Auswaschungen die Zwangsläufig bei größeren Fugenmaßen im Laufe der Zeit entstehen zu vermeiden. Zum Weiteren werden für barrierefreie Wege generell Platten mit den Maßen 25 x 25 cm empfohlen.

Beispiel gelungener Integration von barrierefreien Wegen. Gesehen in Schweinfurt-Altstadt Am Schrotturm
Beispiel gelungener Integration von barrierefreien Wegen. Gesehen in Schweinfurt-Altstadt Am Schrotturm

Pflasterverlegung nach barrierefreiem Standard
Pflasterverlegung nach barrierefreiem Standard

In Obbach wurde zwar eine barrierefreie Bushaltestelle eingerichtet mit den entsprechenden Bodenindikatoren für sehbehinderte Mitbürger.

Bushaltestelle nicht für alle erreichbar! 12% statt 6 %
Bushaltestelle nicht für alle erreichbar! 12% statt 6 %

Doch wie kommt ein schwacher Rollstuhlfahrer die 12 % ige Steigung zu der Bushaltestelle hoch? Für das Prädikat Barrierefrei dürfte diese nicht mehr als 6 Prozent betragen. Nun kann man sagen geht nicht anders nur dass das den Betroffenen nicht weiter hilft. Auch hier hätten sich die Verantwortlichen ein paar Gedanken mehr machen müssen z. B. die Haltestelle an einem anderen Platz einrichten.

Hätten sich die Gemeindeentscheider einmal nach Niederwerrn in den Ortsteil Oberwerrn begeben und sich dort mit den Betroffenen zu unterhalten, hätten sie sehr schnell gemerkt, dass sehr viele Menschen mit Gehbehinderung ( Rollator, Rollstuhl) die Fahrbahn als Gehweg benutzen, da die Erschütterungen durch den großen Abstand der identischen Steine wie in Obbach zu sehr ihr Fortkommen behindern. Des weiteren hätten sie feststellen können, das ein Winterdienst, durch die Größe der Fugen nur schwerlich umzusetzen ist und es in Folge, in der glatten Jahreszeit immer wieder zu gefährlichen Situationen kommt. Hier werden die Anlieger in Zukunft ihre wahre Freude haben.

Der einzige Unterschied zwischen den Gemeinden Oberwerrn und Obbach ist der, dass es sich in Oberwerrn um keine Durchgangsstraße handelt und die Bürger die Fahrbahn relativ ungefährdet benutzen können.

Dagegen handelt es sich in Obbach um eine Durchgangsstraße mit vielen Kurven,

Euerbach OT Obbach enge Ortsdurchfahrt neben neuem erschütterungsbehafteten Gehweg
Euerbach OT Obbach enge Ortsdurchfahrt neben neuem erschütterungsbehafteten Gehweg

Euerbach OT Obbach, Kurvenreich mit Holperpflaster
Euerbach OT Obbach, Kurvenreich mit Holperpflaster

was eine Benutzung der Fahrbahn an sich schon ausschließt. Es sei den man hält es so wie die Euerbacher stellv. Seniorenbeauftragte (Behindertenbeauftragte) Frau Verena Gerstner, die allen Ernstes in der Gesprächsrunde am 04.12.2014 im Rathaus mir gegenüber verlautbarte, es sei doch gut wenn ich mit meinem Rollstuhl die Fahrbahn der Euerbacher Hauptstraße benutzen müsste, denn dann müssten auch die Autos langsam durch den Ort fahren. Genau hier hat sich Frau Gerstner als Vertreterin der Senioren und Behinderten selbst disqualifiziert

Würden unsere Vertreter der Gemeinde Euerbach den Leitfaden der Bayrischen Staatsregierung „Die barrierefreie Gemeinde“

Bayerischer Leitfaden: Die barrierefreie Gemeinde
Bayerischer Leitfaden: Die barrierefreie Gemeinde

einmal ansehen so würden sie u. a. auf folgende Definition (s. 8) der Barrierefreiheit stoßen:

Barrierefreiheit ist keine Sondermaßnahme für Menschen mit Behinderung, Barrierefreiheit schafft Lebensqualität für Alle.

  • in der allgemein üblichen Weise,
  • ohne besondere Erschwernis und
  • grundsätzlich ohne fremde Hilfe
  • zugänglich und nutzbar sind.“ (Art. 4 BayBGG)

Schon heute sind etwa 10% der Bevölkerung zwingend auf Barrierefreiheit angewiesen. Angesichts der demografischen Entwicklung wird der Anteil in den nächsten Jahren noch deutlich ansteigen. (Quelle: Die barrierefreie Gemeinde S. 8)

Ferner könnten Sie sehen, das der von mir bereits 2014 erstellte und von den Räten bekämpfte Barriereatlas eine von vielen Voraussetzungen für eine bürgerfreundliche Zukunft der Gemeinde ist.

Die Schaffung von Barrierefreiheit ist auch eine Investition in die Zukunft der Städte und Gemeinden: Um möglichst eigenständig leben zu können, sind ältere Menschen mit Einschränkungen nicht nur auf geeignete Rahmenbedingungen in der eigenen Wohnung angewiesen. Von besonderer Bedeutung für ein selbstbestimmtes Leben im Alter sind vor allem die Erreichbarkeit und Nutzbarkeit von Versorgungsangeboten und Dienstleistungen . Aktuelle Bevölkerungsvorausberechnungen gehen bis 2032 von einem Zunahme der über 75-Jährigen um mehr als 40% im Vergleich zu 2012 aus. (Quelle: Die barrierefreie Gemeinde S. 9)

Im Resümee ist festzustellen, dass hier wieder für sehr viel Geld neue Barrieren geschaffen wurden und die Gemeindevertreter viel Zeit und Engagement in die Verhinderung einer bürgerfreundlichen und zukunftsweisenden Ortschaft investieren. Auf der einen Seite legt der Gemeinderat wert darauf nach außen als Behindertenfreundlich da zu stehen und nimmt dies auch noch in in seine Agenda auf und auf der anderen Seite wird genau entgegen gesetzt gehandelt.
Liebe Rätinen und Räte wo bleibt hier ihre Glaubwürdigkeit?

Die beiden Vertreter der Behinderten und Senioren Müller und Gerstner täten gut daran, um weiteren Schaden von der Gemeinde fern zuhalten und den Weg für eine lebenswerte Zukunft zu ebnen, wenn sie ihre entsprechenden Ämter niederlegen würden.

Eine Überprüfung der Causa Euerbach, durch den zuständigen Sozialverband steht noch aus.

Weitere Reaktionen auf dem Nachrichtenportal

gez:
Norbert Sandmann
Ansprechpartner zu Fragen zur Behinderung und Barrierefreiheit
Behindertenberater des BRK
Vorstandsmitglied Selbsthilfe Körperbehinderter Schweinfurt e. V. im Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e. V.Behindertenportal http://handicap-na-und.de

1. Runder Tisch ohne Behindertenbeauftragten aus Euerbach

1. „Runder Tisch“ zum Thema Inklusion und Barrierefreiheit im Landkreis Schweinfurt



Am 28.04.2016 fand der 1. „Runder Tisch“ zum Thema Inklusion und Barrierefreiheit im Landkreis Schweinfurt im hiesigen Landratsamt statt.
Neben den bestellten Behindertenbeauftragten der Landkreisgemeinden waren auch Vertreter der verschiedensten Behindertenverbände anwesend um über die Umsetzung der UN-Behindertenkonvention zu beraten.
Nach einer Begrüßung durch den Landrat Herrn Töpper und dem Behindertenbeauftragten des Landkreises Herrn Bonengel wurden die Vertreter der Behindertenverbände Selbsthilfegruppe „Hörgeschädigte“ durch Frau Weickert,  der Bayrischen Blindenbund vertreten durch Herrn Hennlich, Selbsthilfe Körperbehinderter e. V. durch Herrn Sandmann , sowie der Offenen Behindertenarbeit (OBA) durch die Herrn Rupp und Stiller begrüßt. Außerdem wurden die Vertreterin der Lebenshilfe Schweinfurt Frau Höller sowie die Leiterin Frau Eberle der Freiwilligenagentur Gemeinsinn vorgestellt.

Eine rege Diskussion schloss sich an, bei der Probleme und Erfolge in den Gemeinden ausführlich besprochen wurden. Einen nicht unerheblichen Teil der Zeit beanspruchte die Diskussion um den desolaten Umgang mit dem Thema in der Gemeinde Euerbach. Das Fehlen der beiden Behindertenbeauftragten der Gemeinde Euerbach trug seinen Teil bei. Es wurden Strategien besprochen um die Barrieren in den Köpfen mancher Entscheidungsträger ab zubauen. Festgestellt wurde ebenfalls, dass ein Behindertenbeauftragter der Gemeinden nicht zwangsläufig mit dem Amt als Gemeinderat verbunden sein muss. Weiter wurde erkannt, dass ein Beauftragter für die Belange der Behinderten idealerweise selbst behindert oder einen direkten Bezug zu Behinderten vorweisen sollte. Wie der Kollege aus der Gemeinde Niederwerrn erläuterte sind nach Zahlen des statistischen Landesamtes 11 % der Bevölkerung schwerbehindert, d. h. mit einem Grad der Behinderung von 50 bis 100. Das Ganze auf die Gemeinde Euerbach umgerechnet sind dies bei einer Einwohnerzahl von 3000 immerhin 330 Menschen für die eine Inklusion bzw. Barrierefreiheit für eine Teilhabe am Leben notwendig ist.
Ferner erläuterte der Kollege Stiller von der offenen Behindertenarbeit der Diakonie, die Notwendigkeit der Schaffung von Barrierefreiheit selbst für einen einzelnen Bürger. In den Gemeinden Gochsheim und Bergrheinfeld wird dies wie die beiden Behindertenbeauftragten Frau Scherpf und Herr Widmaier bezeugten, mit Erfolg getan.

Die Notwendigkeit für regelmäßige Treffen wurden von allen Seiten erkannt und begrüßt.

Leider glänzten wie zu erwarten die beiden eingeladenenBehindertenbeauftragten der Gemeinde Euerbach Frau Gerstner und Herr Müller durch Abwesenheit, was aufzeigt, dass der Allgemeinmediziner Gerhard Müller die für diesen Posten nötige Zeit nur schwerlich aufbringen kann. Über den Grund des fern bleibens von Frau Gerstner kann nur spekuliert werden. Auf alle Fälle zeigt es den Stellenwert von immerhin 11 Prozent der Bevölkerung auf.

gez:
Norbert Sandmann
Ansprechpartner zu Fragen zur Behinderung und Barrierefreiheit
Behindertenberater des BRK
Vorstandsmitglied Selbsthilfe Körperbehinderter Schweinfurt e. V. im Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e. V.

Euerbach: Barrierefreiheit als Leitziel

Leitziel

 

 
Unsere nachhaltige Forderung nach Barrierefreiheit hat im neuen Leitbild von Euerbach seinen Platz gefunden.

War die Gemeinde vor noch einem Jahr der Meinung sie täte schon genug und es sei alles zufriedenstellend.

Nun hat das Fünfergespräch welches am 4.12. vergangenen Jahres im Rathaus stattfand, bei dem neben Bgm. Artur Arnold und GR Bernd Schraut auch die beiden Seniorenbeauftragten Gerhard Müller und Verena Gerstner anwesend waren, Früchte getragen und ein Umdenken bewirkt.

Unter dem Punkt Wohn- und Lebensqualität, steht u. a. Barrierefreiheit im öffentlichen Raum.

Bleibt nur zu hoffen, das die beiden Seniorenbeauftragten sich die nötigen Informationen an kompetenter Stelle holen und die nötigen Verbesserungen aus Sicht der Betroffenen sehen.

Gespräche mit dem Seniorenbeauftragten Gerhard Müller

Gespräche mit Gemeindervertretern

 

 
Am Donnerstag, dem 04.12.2014 fanden auf Einladung der Gemeinde im Rathaus von Euerbach, Gespräche mit uns statt.

Der Verlauf erwies sich als konstruktiv und ausbaubar.
Von Seiten der Gemeindevertreter wurden verschiedene Zusagen zu Beseitigung von Hindernissen gemacht.

Auf Wunsch von Bürgermeister Arthur Arnold und dem Seniorenbeauftragten Herrn Gerhard Müller wurden die Daten des von uns verfassten Barriereatlas an die Gemeinde übergeben.

Im Nachlauf der Gespräche machte die SÖB-Euerbach weiter Zugeständnisse, wie Angebot einer Infoveranstaltung, die Möglichkeit der Stellungnahme auf dem Internetauftritt der SÖB und weiter Zusagen.

Wir von der SÖB-Euerbach freuen uns auf die Fortführung der Gespräche.

Nachtrag vom 04.05.2015:
Leider hat sich der positive Eindruck der Gespräche nicht bestätigt! Auf das schriftliche Angebot mit u.a. Infoveranstalltungen und Beratung für den Gemeinderat wurde bis heute nicht beantwortet. Auch Zusagen seitens des Seniorenbeauftragen Gerhard Müller wurden nicht annähernd eingehalten.
Insgesamt zeigt die Gemeindeführung nicht das geringste Interesse an einer Zusammenarbeit und der Verbesserung der Situation.

Alle benannten Hindernisse sind tatsächliche Barrieren

Hindernisse und Barrieren

 

 
Wir die SÖB Euerbach Interessengemeinschaft für soziale und ökologische Belange in Euerbach sehen uns gezwungen eine Stellungnahme zu den Vorwürfen und Darstellungen in den öffentlichen Gemeinderatssitzungen, insbesondere der Letzten vom 30.09. zu veröffentlichen.

z.Zt. ist unser Hauptthema die Umsetzung Barrierefreiheit im Sinne der einschlägigen Gesetze und Verordnungen.
Wer kann hier besser die Hindernisse beurteilen als ein Betroffener?

Grundlage für Barrierefreiheit sind die verbrieften Rechte nach
Behindertengleichstellungsgesetz – BGG vom 27.April 2002
Bayerisches Behindertengleichstellungsgesetz – BayBGG vom 9. Juli 2003
UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen vom 3. Mai 2008
DIN 18024-1 – Straßen, Plätze, Wege
DIN 18040-1 Wege, Plätze, Zugang

Für uns ist und bleibt es weiterhin unverständlich, dass sich von unseren Gemeindevertretern niemand für die Details des erstellten Barriereatlases interessiert und Anträge auf Beseitigung von kleineren Hindernissen wie die Absenkung zweier Bordsteine, mit dem Vermerk „Dies wird sicherlich einige Jahre in Anspruch nehmen“ von Herrn Arnold an mich zurückgesandt werden.

Wir sind bisher davon ausgegangen, dass Bürgermeister Arthur Arnold und Verwaltungsleiter Klaus Wolf in Zeiten des Internets, den Unterschied zwischen Anträgen, Problembeschreibungen und Verkehrssicherungspflicht kennen.
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Gemeindeentscheidung Schlag ins Gesicht für Behinderte.

Wir als IG SÖB Euerbach und alle Behinderte

 

 
bedauern zutiefst die einstimmige Ablehnung des Euerbacher Gemeinderates zu unserem Antrag zur Bestimmung eines Behindertenbeauftragten und die versagte Unterstützung bei der Erstellung eines Barriereatlases.

Wie der Vorsitzende Bürgermeister Arthur Arnold am 24.06.14 vor versammeltem Gemeinderat erläuterte, seien die Belange der Behinderten Mitbürger bereits bestens berücksichtigt. Zum einen tue die Gemeinde schon vieles und zum anderen gäbe es Organisationen im Ort, wie die Nachbarschaftshilfe, den VDK und die Kirchen die hier als Ansprechpartner fungieren könnten.
Wir sind der Meinung, dass die Gemeinde in der Vergangenheit bereits vieles umgesetzt hat, es trotz alledem einen festen Ansprechpartners bedarf, der auch bei Planungsprojekten mit einbezogen wird um Fehlplanungen wie zu steile Rampen oder wie im vergangen Jahr an der neu gebauten Treppe Seeweg / Am Taubenberg zu vermeiden. Dort endet der obere Gehweg ohne eine Möglichkeit barrierefrei auf die Fahrbahn zu gelangen.

Wir sind uns auch bewusst, dass nicht alle Barrieren beseitigt werden können, doch bei den Meisten ist dies ohne größeren Aufwand möglich und erhöht somit unter anderem die Sicherheit und die Attraktivität unserer Gemeinde, es bedarf hier nur des guten Willens.
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Großer Erfolg für alle Einwohner von Euerbach erzielt

SÖB erzielt Erfolg

 

 
Wenn auch der von uns erstellte Barriereatlas abgelehnt wurde, konnten wir trotz allem einen großen Erfolg für alle Einwohner Euerbachs erzielen.

Nun ist endlich ein von uns von Anfang an favorisierter Gemeinderat, offizieller Vertreter für die Belange aller behinderten Einwohner Euerbachs bestimmt.
Wir beglückwünschen hierzu unseren allseits beliebten und kompetenten Allgemeinarzt Herrn Gerhard Müller und wünschen ihm allseits den richtigen Blick und das nötige Sichtweise auf die gesetzlichen Vorschriften bei der Erkennung, Beseitigung und Vermeidung von Hindernissen.

Wenn auch Herr Gerhard Müller und Herr Arthur Arnold den „kleinen Dienstweg“ vorziehen, können wir nach Abwägung der rechtlichen Situation und den Erfahrungen in der Vergangenheit nur allen Bürgern Euerbachs empfehlen ihre Eingaben und Wünsche schriftlich als Antrag einzureichen!
Bei der Formulierung sind wir gerne behilflich.