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Alternative Fakten von Arnold?

Arnold’s alternative Fakten aus dem Rathaus?

Der neuste Artikel aus dem Euerbacher Gemeindeblatt vom 6. Juli zum Bau des Kreisverkehrs bewegte mich wiedermal einen kritischen Blick auf die Aussagen unseres Bürgermeisters Arnold und dem Rathaus Euerbach zu schreiben.

Das Gewerbegebiet "südl. der B 303"
Das Gewerbegebiet „südl. der B 303“

Nun bewegten die Themen Gewerbegebiet
„Südlich B 303“, „Tankstellenbau“ und „Ortsumgehung“ die Gemüter in den letzten Jahren in unserem Dorf zur Genüge. Nicht jedem gefielen und gefallen die geplanten Maßnahmen. Großer Widerstand entstand im Jahr 2016. Nach bekannt werden der Ablehnung durch unsere Gemeindevertreter, einer seit ca. 40 Jahren geforderten Ortsumgehung. Es gründete sich eine Interessengemeinschaft „JA zur Verlegung der B 303“.
Ein äußerst turbulenter Infoabend der Befürworter wurde im Sportheim Euerbach abgehalten bei dem Zeitung und Fernsehen zugegen waren. Es folgte eine Unterschriftenaktion bei der rund 600 Unterschriften für eine Umgehung gesammelt wurden. Leider nützte dieses alles nichts mehr, die Umgehung ist für alle Zeiten pass’e. Die Gelder flossen darauf hin zu Arnold’s Parteifreundin
Fr. Dr. Anja Weisgerber nach Schwebheim.
Dort wird zur Zeit mit den für Euerbach geplanten Geldern die
B 286 vierspurig ausgebaut.

DANKE Herr Bürgermeister Arnold!

 

Spätestens 1 Jahr später wurde der Grund für die Ablehnung der Umgehung für die meisten Einwohner Euerbachs klar, nämlich als die Bürger wieder einmal vor vollendete Tatsachen gestellt wurden. Eine Tankstelle mit Fastfood und LKW-Parkplätzen soll just dort hin wo ursprünglich die Auffahrt zur geplanten Ortsumgehung sein sollte. Dies hätte das AUS für die im Geheimen geplante und von vielen Euerbachern abgelehnte Tankstelle bedeutet. Schon hier standen für die Gemeindevertreter oder sollte man lieber Gewerbevertreter schreiben, die Prioritäten klar beim Geld und nicht bei den Bürgern.

Es wurden klar das Wohl und die Gesundheit der Einwohner von Sömmersdorf und Euerbach für ein Prestigeobjekt verkauft.

Nun gibt Bürgermeister Arthur Arnold im aktuellen Artikel auch noch bekannt, dass die Genehmigung für den Bau der Tankstelle bisher vom Landratsamt noch aus steht.
Mehrere Jahre Planung und noch nicht genehmigt?
Bliebe die Genehmigung aus und könnte somit keine Tankstelle errichtet werden wäre das sicherlich ein Gewinn an Lebensqualität. Die Umgehungstrasse, welche endlich ruhe ins Dorf gebracht hätte bleibt aber trotzdem verloren und für was das Ganze? Für eine Luftnummer der Gemeinde,- oder besser gesagt Gewerbevertreter.

In der besagten Ausgabe der Euerbacher Nachrichten berichtet Arnold von einer Punktlandung für die Kosten des geplanten Kreisverkehrs der die Tankstelle und das neue riesige
Gewerbegebiet südlich der B 303 mit der Bundesstraße verbindet.

Ca. 7 Wochen vorher stand in der Mainpost vom16. Mai das sich die Kosten für den Kreisverkehr von 1 Million auf 1,4 Millionen erhöht habe. Wie kann dann von einer Punktlandung gesprochen werden? Glaubt denn Arnold wirklich das die Bürger so dumm sind und solche „Alternativen Wahrheiten“ nicht bemerken? Man muss sich das mal vor Augen halten eine Kostensteigerung vor Baubeginn von 40 Prozent und nur ein einziges Ratsmitglied stimmt dagegen.  Während in Schweinfurt Bauprojekte die vor Baubeginn teurer als 20 Prozent werden nicht ausgeführt werden weil alles Andere verantwortungslos wäre, gehen Euerbach mal so 40 Prozent durch.
Wo bleibt da die gesetzlich geregelte Kontrollpflicht der Gemeinderäte.

Nun wird im selben Artikel behauptet, es gäbe etliche Anfragen für weiter Gewerbeflächen. Was soll man davon halten wenn einige Zeilen vorher geschrieben steht das Abwasserkanäle und Versorgungsleitungen erst einmal nur bis zum geplanten
Rewe-Markt verlegt werden.
Handelt es sich hier schon wieder um Alternative Fakten?

Zu guter Letzt wird den Bürgen noch mitgeteilt, dass die künftige Bushaltestelle ohne Haltebucht am bestehenden Überweg mit Verkehrsinsel auf der B 303 gebaut wird. Was das bedeute wird auch gleich berichtet. Alle Fahrzeuge müssen warten bis Fahrgäste ein und ausgestiegen sind. Der Wartezeit verlängert sich entsprechend wenn dann Senioren mit ihren Rollatoren oder gar Rollstuhlfahrer zusteigen wollen. Auf der B 303 rollen täglich ca. 10.000 Fahrzeuge durchs Dorf. Spaßig wird es vor allem dann zu den Stoßzeiten und wenn an der Anschlussstelle der A7 Wasserlosen der Verkehr in Richtung Schweinfurt aus geleitet wird.

Über Gestank und Lärm können sich die Anlieger der Hauptstraße dann so richtig freuen.

 

Vertane Chance bei Vertrauen und Glaubwürdigkeit

Vertane Chance bei Vertrauen und Glaubwürdigkeit


Wieder einmal haben die Gemeindevertreter von Euerbach eine Chance verpasst, einen Teil ihrer Glaubwürdigkeit zurück zu erlangen.

Am 20.09.2016 wurde in der Gemeinderatssitzung eine Bürgerantrag einstimmig abgelehnt.

Um die Gerüchte über die Nutzung des neuen  Gewerbegebietes südlich der B 303 zu klären, wurden die Gemeindevertreter gebeten hier Klarheit zu schaffen.

Der Antrag befasste sich mit den Gerüchten um eine Großtankstelle im neuen Gewerbegebiet.
Es wurde im Antrag darauf hingewiesen, dass es nicht um die Investoren, sondern nur um die Art des Gewerbes ginge.
Somit wäre auch der Datenschutz bestehen geblieben.

Was bei besagter Ratssitzung nachdenklich macht, ist die Tatsache, dass laut Pressebericht, nur ein Ratsmitglied nämlich Bernd Schraut sich für eine Veröffentlichung eingesetzt hat. Trotzdem wurde der Antrag einstimmig abgelehnt.
Entweder dafür oder dagegen, aber bitte nicht hü und hott.

Vertrauensverlust in der Bevölkerung

Einen erheblichen Vertrauensverlust erzeugte bereits die Debatte rund um die Verlegung der B 303. Außer einem großen Berg an Fragen und Unwahrheiten blieb nichts übrig.
Da änderten auch die knapp 600 Unterschriften für die Verlegung nichts.
Immerhin handelt sich hier um 25 Prozent der Wahlberechtigten.

Ebenso verspielten die Räte ihr Vertrauen mit dem peinliche Umgang zum Thema Barrierefreiheit. Auch die diesbezüglichen beleidigenden und behinderten feindlichen Äußerungen seitens einiger Ratsmitglieder trugen ihren Teil bei.

Um das Vertrauen und die Glaubwürdigkeit wieder zu gewinnen, sollte im Gemeinderat schnellstens ein anderer Wind wehen.

• Eine Politik die den Bürger in ihren Mittelpunkt stellt.

• Eine Politik, welche sich am Wohl der Bürger orientiert.

• Eine Politik die sich weniger an den Wünschen der Verwaltung   und Herrn Arnold orientiert.

 

Parken im Gewerbegebiet

Parksituation im Gewerbegebiet Oberwerrner Weg in Euerbach

 


 
Leserbrief zum Artikel „Wildes Parken wird nun eingedämmt“ vom 17.06.16 in der Mainpost.

Blick über den Tellerrand

Die Ausgangssituation stellt sich wie folgt dar. Über Jahre hinweg standen viel zu wenig Parkmöglichkeiten für die Arbeitnehmer der örtlichen Gewerbe,- / Industriebetriebe zur Verfügung.
Als Stellplätze wurden die wenigen Möglichkeiten entlang der Straßen im Gewerbegebiet Euerbach, Oberwerrner Weg sowie die Kundenparkplätze von EDEKA und Netto genutzt. Hinzu kam noch das LKW-Dilemma eines örtlichen Industriebetriebs welcher keine eigene Wartezone für LKW’s einrichtetet und stattdessen der öffentliche Verkehrsraum nutzte.
Nun kommt die Gemeinde ins Spiel, durch eine faktische Subvention eines einzigen Betriebs auf Kosten aller Anderen wurde nahezu das gesamte Gewerbegebiet als Wartezone für die Anlieferung des o.g. Industriebetriebs ausgewiesen und somit den Arbeitnehmern die Möglichkeit des Parkens entzogen, so dass letztendlich nur noch die Parkplätze von EDEKA und Netto zur Verfügung standen.

Das hier die Grundstückseigentümer dies nicht mehr hinnehmen konnten steht außer Frage.

Hätten hier unsere Gemeindevertreter über ihren Tellerrand hinaus geschaut, hätten sie bemerken können, dass ihre Maßnahmen nur zu einer Verlagerung und Verschärfung des Problems führen mussten.

Das nun das angrenzende Wohngebiet mit Fahrzeugen überflutet wird ist eine logische Schlussfolgerung. Durch die nun beschlossene Zick-Zack-Zeichnung auf den Fahrbahnen wird nur die Parkplatznot weiter in das Wohngebiet hinein verschoben und bietet nicht wirklich eine Lösung. Zudem wird es für die Anwohner der schmäleren Seitenstraßen noch schwieriger in die eigenen Grundstücke einzufahren.
Zudem ist der Zugang vom Wohngebiet für die Arbeitnehmer des bestehenden Gewerbegebiets über die große Kreuzung nicht ungefährlich, da in diesem Bereich egal ob ortsauswärts oder ortseinwärts sich kaum ein Fahrzeug an die erlaubten 50 km/h hält und sich somit die Arbeitnehmer hier tagtäglich einer Gefahr aussetzten müssen.

Was wollen uns, den Anwohnern unsere Gemeindevertreter noch alles zu muten?
Für ein weiteres 7,5 ha ( 75 000 m²) großes Gewerbegebiet http://www.openstreetmap.org/ in unmittelbarer Nähe zu den Wohnhäusern werden bereits Grundstückskäufe getätigt.

7,5 ha geplantes Gewerbegebiet
7,5 ha geplantes Gewerbegebiet

Hier wird von Seiten der Gemeinderäte immer behauptet, dass man nur Betriebe ansiedeln möchte, welche einem leisen Gewerbe (Bürogebäude) nachkommen. Wenn die Gemeinde Euerbach bereits einen Millionenkredit für die Erschließung aufnimmt, kann sie es sich nicht mehr leisten bei der Auswahl der Firmen wählerisch zu sein.
Mit einer zusätzlichen Belastung der Bevölkerung Euerbachs ist zu rechnen!
Wenn auch Bgm. Arnold mit einem Lärmschutzwall zur Abgrenzung hin zu den Wohnhäusern wirbt um die Emissionen durch Lärm gering zu halten, so ist dies lt. einem Gutachten welches von Herrn Arthur Arnold wie folgt zitiert wurde nur Makulatur und schütze nur die erste Häuserreihe. Bereits ab der gegenüberliegenden Straßenseite der Von-Münster-Str. werden die Anwohner unvermindert mit Lärm belastet werden, so Bgm. Arnold.

Norbert Sandmann
97502 Euerbach

Lebensqualität steht hinten an

Wie viel ist den Gemeindevertretern die Lebensqualität der Bürger wert?



Pressemeldung zum Artikel in der Mainpost vom 06.05.2016 Bürger sollen über B 303 entscheiden

Bürgermeister Arnold muss sich schon fragen lassen warum wieder einmal Beschlüsse in nichtöffentlicher Sitzung gefasst werden. Wenn er behauptet, dass bis zur Abgabefrist für die Stellungnahme am 2. Mai keine öffentliche Sitzung mehr anberaumt war, dann sollte er dies einmal näher erklären, wenn bereits am 16. März in dieser Zeitung die neuen Pläne für die Umgehung veröffentlicht wurden und am 5. April eine öffentliche Sitzung statt fand.

Arnold spricht von den überwiegenden Nachteilen, welche meint er damit und können diese dann höher bewertet werden als das Wohl der Bürger von Euerbach und Sömmersdorf? Jetzt haben wir endlich eine reelle Chance auf eine wesentliche Verbesserung der Lebensqualität in den Orten und was machen unsere Gemeindevertreter? Sie sperren sich gegen eine Verbesserung der Lebensqualität und beharren weiterhin auf ein neues zusätzliches Gewerbegebiet in immensen Ausmaß welches außer ein paar €uros und eine Verschlechterung der Wohnqualität für angrenzende Wohnsiedlungen nichts bringt.

Euerbacher Gewerbegebiete in unmittelbarer Nähe zu 2 Wohngebieten
Euerbacher Gewerbegebiete in unmittelbarer Nähe zu 2 Wohngebieten Unten das neue geplante Gewerbegebiet südl. der B 303

Wenn die Rätinen Ratisch und Jakob bei dem Bau der Umgehung das Argument enormer Landverbrauch und einem landschaftlichen Einschnitt ohnegleichen anführen, müssen sich die Einwohner Euerbachs schon fragen wie diese Aussage mit dem Landverbrauch des geplanten Gewerbegebietes südlich der B 303 zu vereinbaren ist.

Arnold spricht von Gemeinsamkeiten der drei Gemeinden, welche über Jahre aufgebaut wurden. Dies ist eine Wunschvorstellung und widerspricht den Tatsachen, wenn sich die Obbacher Räte sogleich mit dem Argument „dass eine B 303-Verlegung Landschaft und Gemeinde Euerbach durchtrenne“, gegen die Verlegung der Umgehung wehren. Eine Verlegung würde bedeuten, dass einige Anwohner u. a. Gemeinderrat Müller etwas mehr Lärm abbekommen würden. Da ist es doch besser, wenn die Euerbacher und Sömmersdorfer Bürger weiterhin mit der Verkehrsbelastung klar kommen müssen.

Bürger sollen über B 303 entscheiden, warum lassen die Räte uns Bürger nicht über das zusätzliche Gewerbegebiet südlich der B 303 entscheiden, anstatt alles Relevante in nicht öffentlichen Sitzungen zu besprechen und die Anwohner vor vollendete Tatsachen zu stellen.

Wann zieht endlich im Euerbacher Rathaus eine Politik für den Menschen, mit einer Verbesserung der Lebensqualität ein?

 

gez:

Norbert Sandmann