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Barrierefreie Website der Gemeinde

Der Euerbacher Bürger und Fachmann für Barrierefreiheit Norbert Sandmann hatte bereits am 20.09.2016 einen Antrag auf einen barrierefreien Internetauftritt der Gemeinde Euerbach gestellt.
Menschen mit Sehschwächen sowie blinde Bürger sind zwingend auf barrierefrei gestaltete Internetauftritte angewiesen. Diese bieten neben Kontrastumschaltung auch eine Vergrößerungsfunktion des Textes an. Das Vorlesen der Inhalte und das Angebot der „Leichten Sprache“ sind hierbei selbstverständlich. Nur so ist ihnen eine umfängliche Teilhabe am Leben möglich. Zudem gibt sind die Gemeinden zur per Vorschrift verpflichtet dieses Angebot bereit zustellen.

Nun nach fast 1 1/2 Jahren bewegt sich etwas in der Gemeindeverwaltung. Die Ratsversammlung rund um Bürgermeister Arnold will diese Angelegenheit nun angehen.
Warum allerdings sich die Verwaltung hierzu 18 Monate zeit gelassen hat bleibt rätselhaft.

Vertößt Gemeindeverwaltung bewusst gegen Brandschutzverordnung?

Brandschutz

 

 
Doppelte Moral im Rathaus von Euerbach!
Wenn es um die Verhinderung eines barrierefreien Zugangs zum Sitzungssaal geht muss der Brandschutz herhalten.  Wenn es dagegen um Veranstaltungen geht wird die Brandschutzverordnung ausgehebelt.

Offensichtlich verstößt die Gemeindeverwaltung von Euerbach gegen die geltende Brandschutzverordnung des Landratsamtes Schweinfurt.

Im Schreiben vom des Landratsamtes Schweinfurt vom 22.01.2015 zur Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Bürgermeister Arnold wurde u. a.  angeführt, dass ein Einbau eines Treppenliftes für Behinderte aus Gründen des Brandschutzes nicht in Betracht kommt. Ferner stellte das Landratsamt Schweinfurt fest, dass die komplette Eingangshalle als Rettungsweg definiert ist. Es wurde im Schreiben betont, dass Zu- und Ausgänge, Durchfahrten. Durchgänge, Treppenräume und Verkehrswege, die bei einem Brand als erster oder zweiter Rettungsweg vorgesehen sind, freizuhalten sind.
In notwendigen Treppenräumen dürfen

  • keine Brandlasten gelagert werden.
  • Elektrische Geräte dürfen nicht betrieben werden.
  • Rettungswege dürfen nicht eingeengt und behindert werden.

Durch das Aufstellen von Verkaufs- und Ausstellungstischen im Bereich des Eingangs (Notausgangs), wie am 21.06.2015 im Rahmen der Veranstaltung „Tag des offenen Ateliers“, wird bei einem Brandfall vorsätzlich das Leben und die Gesundheit der Veranstaltungsbesucher in Kauf genommen.

 

Inklusion in Euerbach

Dank fehlendem Willen zur Inklusion

 

 
werden wieder einmal in Euerbach Behinderte vom öffentlichen Leben teilweise ausgeschlossen,

Beim „Tag des offenen Ateliers“ am 20. + 21. Juni 2015 wurden Ausstellungen in dem für Rollstuhlfahrer nicht zugänglichen Sitzungssaal im Rathaus Euerbach veranstaltet.

Alternativ könnte man Veranstaltungen in der Grundschule abhalten oder eben den Sitzungssaal barrierefrei umrüsten.

Zu unserem Antrag auf barrierefreien Zugang des Sitzungssaals wurde von Seiten der Räte immer wieder die hohen Kosten im Vergleich  zu den zu erwartenden Besuchern der Gemeinderatssitzungen angeführt. Wenn man nun die zu erwartenden Veranstaltungsbesucher wie zu Veranstaltungen wie dieser oder Theateraufführungen und Weihnachtsmarkt mitrechnet zeigt sich ein ganz anderes Bild.

Wenn auch der gesamte Gemeinderat geschlossen und öffentlich betont, dass er nicht Behinderten feindlich sei, so bestünde hier die Möglichkeit diese Beteuerung zu untermauern.

Offensichtlich ist trotz unsere Kritik und Veröffentlichungen in der Gemeindeverwaltung und bei Bürgermeister Arnold das Thema Inklusion noch nicht angekommen.

Hier zum erneuten mal die Definition vom Begriff Inklusion
Inklusion lt. www.aktion-mensch.de

Barrierefreiheit, Inklusion und demografischer Wandel sind enge Verbündete!

Demografischer Wandel

 

 
Im nachfolgendem Artikel aus www.handicap-na-und.de wird auf die Wichtigkeit von Inklusion und Barrierefreiheit in Zusammenhang mit dem demografischen Wandel eingegangen.

Ferner bildet der Beitrag eine Brücke zwischen Behinderten und Nichtbehinderten.

zum Artikel „Barrierefreiheit, Inklusion und demografischer Wandel sind enge Verbündete!“

Forderung nach Behindertenbeauftragte (n)

Kein Behindertenbeauftragte (r)?

 

 
Nach der Veröffentlichung des Gemeindeprotokolls der Gemeinderatssitzung vom 13.05.2014 mussten wir leider feststellen, dass kein Behindertenbeauftragte (r) bestimmt wurde. Wir bitten die Gemeinde Euerbach und den Gemeinderat dies nachzuholen.

Begründung:
Um eine Inklusion von uns aktuellen und zukünftigen Behinderten, zu denen Geh-, Seh-, Geistig-, und Hörbehinderte gehören, wirksam umzusetzen bedarf es eines kompetenten Ansprechpartners für die Gemeinde. Mit zunehmenden Alters der Gesamtbevölkerung unserer Gemeinde werden die Aufgaben in diesem Bereich wachsen.
Auch ist dies ein Beitrag um unsere Bewohner langfristig ein angenehmes Wohnen im Ort zu ermöglichen.

gez. Norbert Sandmann

Beschluss

26.06.2014

Gemeinderat lehnt den Antrag ab.
Begründung: Es kümmern sich bereits verschiedene örtliche Einrichtungen um die Thematik.