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Bessere Zusammenarbeit wünschenswert.

Langsam kommt Fahrt auf bei der Umsetzung der Barrierefreiheit in Euerbach.



Behindertentoiletten werden ausgewiesen,  im Veranstaltungskalender (wenn auch z.T. fehlerhaft, wo ist im Sportheim Euerbach ein Behinderten-WC?)

barrierefreiheit
Sehr delikate Speisen gibt es hier

wurden bei den Räumen die Zugänge und behindertengerechte Toiletten gekennzeichnet.
Nicht zuletzt durch stetiges anstoßen unseres
Mitstreiters Norbert Sandmann konnte in den vergangenen Jahren bei den Gemeinderäten die Sensibilisierung zum Thema Behinderung erreicht werden. Der wichtigste Punkt dabei ist die Sichtweite mit der man die Schwierigkeiten von Alten und Behinderten im täglichen öffentlichen Leben wahr nimmt, wenn Rollstuhlfahrer und Benutzer von Rollatoren, welche häufiger zu beobachten sind, sich über Kopfsteinpflaster abmühen müssen.
Leider wurden hier in der Vergangenheit maßgebliche Fehlplanungen umgesetzt, welche nicht nur den betreffenden Grundstücksbesitzern ein Dorn im Auge sind, sondern auch eine erschwerte Fortbewegung zur Folge haben. Als Beispiele seien hier genannt, die Hauptstraße

Fehlende Barrierefreiheit
Die Gehwege entlang der Hauptstraße sind für Rollis nicht benutzbar

beidseitig an den Grundstückseinfahrten mit dem für Rollatoren und Rollstühlen kaum zu überwindendem Granitkopfsteinpflaster oder der Rathausplatz in Euerbach mit dem selben Untergrund.

Kopfsteinpflaster gibt keine Barrierefreiheit
Menschen mit Rollator oder Rollstuhl tun sich hier extrem schwer
Keine Spur von Barrierefreiheit
Erschwerter Zugang für Behinderte zur örtlichen Apotheke

Hier wäre es ehrlich von den Verantwortlichen zu sagen „es wurden Fehler gemacht, wir ändern das zum Wohle aller!“.
Günstige Lösungsmöglichkeiten gäbe es, wie es die Stadt Schweinfurt im Bereich rund um den Schrotturm und dem Friederike-Schäfer-Heim getan hat. Hier wurden in des bestehende Kopfsteinpflaster Platten eingelassen, die ein erschütterungsfreies Fortkommen gewährleisten und somit die Lebensqualität der Anwohner und Besucher um ein vielfaches erhöhen.

Sehr gutes Beispiel für Barrierefreiheit
Beispiel gelungener Integration von barrierefreien Wegen. Gesehen in Schweinfurt-Altstadt Am Schrotturm

Als nächstes Projekt ist von der Stadtteil der Zürch in Planung.
Eine Kostenbeteiligung durch die Grundstücksbesitzer kann bei schlauer Vorgehensweise in Euerbach ausgeschlossen werden, da nicht ein Neubau, sonder nur eine Ausbesserungsmaßnahme nötig ist.
Um bei der Umsetzung und Vermeidung von gravierenden Planungsfehlern vorzubeugen sind Städte und Gemeinden gut beraten wenn sie sich ausschließlich an Planungsbüros mit entsprechender Qualifikation zur Barrierefreiheit wenden.
Insgesamt wäre eine bessere Zusammenarbeit der Gemeindevertreter und den Betroffenen wünschenswert um Fehlplanungen wie z.b. an der „Euerbacher Festscheune“ oder dem Wanderweg „Kulturachter“

Barrierefreiheit nicht für Gehbehinderte
Euerbacher Kulturstätte am Wanderweg Kulturachter für Alte und Behinderte nicht zugänglich

im Vorfeld zu vermeiden.

Im vergangenen Jahr nahm die politische Gemeinde den Punkt Barrierefreiheit in ihren Leitfaden auf. Um diese erfolgreich und glaubhaft umzusetzen sind die Verantwortlichen gut beraten Fachleute und Betroffene ins Boot zu holen, damit am Ende ein Erfolg mit entsprechender Außenwirkung und der Verbesserung von Lebensqualität für alle vorzuweisen ist.

Alle benannten Hindernisse sind tatsächliche Barrieren

Hindernisse und Barrieren

 

 
Wir die SÖB Euerbach Interessengemeinschaft für soziale und ökologische Belange in Euerbach sehen uns gezwungen eine Stellungnahme zu den Vorwürfen und Darstellungen in den öffentlichen Gemeinderatssitzungen, insbesondere der Letzten vom 30.09. zu veröffentlichen.

z.Zt. ist unser Hauptthema die Umsetzung Barrierefreiheit im Sinne der einschlägigen Gesetze und Verordnungen.
Wer kann hier besser die Hindernisse beurteilen als ein Betroffener?

Grundlage für Barrierefreiheit sind die verbrieften Rechte nach
Behindertengleichstellungsgesetz – BGG vom 27.April 2002
Bayerisches Behindertengleichstellungsgesetz – BayBGG vom 9. Juli 2003
UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen vom 3. Mai 2008
DIN 18024-1 – Straßen, Plätze, Wege
DIN 18040-1 Wege, Plätze, Zugang

Für uns ist und bleibt es weiterhin unverständlich, dass sich von unseren Gemeindevertretern niemand für die Details des erstellten Barriereatlases interessiert und Anträge auf Beseitigung von kleineren Hindernissen wie die Absenkung zweier Bordsteine, mit dem Vermerk „Dies wird sicherlich einige Jahre in Anspruch nehmen“ von Herrn Arnold an mich zurückgesandt werden.

Wir sind bisher davon ausgegangen, dass Bürgermeister Arthur Arnold und Verwaltungsleiter Klaus Wolf in Zeiten des Internets, den Unterschied zwischen Anträgen, Problembeschreibungen und Verkehrssicherungspflicht kennen.
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