Schlagwort-Archive: nachbarschaftshilfe

Alle benannten Hindernisse sind tatsächliche Barrieren

Hindernisse und Barrieren

 

 
Wir die SÖB Euerbach Interessengemeinschaft für soziale und ökologische Belange in Euerbach sehen uns gezwungen eine Stellungnahme zu den Vorwürfen und Darstellungen in den öffentlichen Gemeinderatssitzungen, insbesondere der Letzten vom 30.09. zu veröffentlichen.

z.Zt. ist unser Hauptthema die Umsetzung Barrierefreiheit im Sinne der einschlägigen Gesetze und Verordnungen.
Wer kann hier besser die Hindernisse beurteilen als ein Betroffener?

Grundlage für Barrierefreiheit sind die verbrieften Rechte nach
Behindertengleichstellungsgesetz – BGG vom 27.April 2002
Bayerisches Behindertengleichstellungsgesetz – BayBGG vom 9. Juli 2003
UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen vom 3. Mai 2008
DIN 18024-1 – Straßen, Plätze, Wege
DIN 18040-1 Wege, Plätze, Zugang

Für uns ist und bleibt es weiterhin unverständlich, dass sich von unseren Gemeindevertretern niemand für die Details des erstellten Barriereatlases interessiert und Anträge auf Beseitigung von kleineren Hindernissen wie die Absenkung zweier Bordsteine, mit dem Vermerk „Dies wird sicherlich einige Jahre in Anspruch nehmen“ von Herrn Arnold an mich zurückgesandt werden.

Wir sind bisher davon ausgegangen, dass Bürgermeister Arthur Arnold und Verwaltungsleiter Klaus Wolf in Zeiten des Internets, den Unterschied zwischen Anträgen, Problembeschreibungen und Verkehrssicherungspflicht kennen.
Alle benannten Hindernisse sind tatsächliche Barrieren weiterlesen

Euerbach Teilerfolg bei Barrierefreiheit

Einen ersten Teilerfolg in Sachen Barrierefreiheit

 

 
in der Gemeinde Euerbach konnte wir von der SÖB Euerbach nach regem Schriftverkehr erzielen.

Zumindest wurde dieses Thema im Euerbacher Gemeinderat erneut besprochen und eine Thematisierung erreicht.
Bürgermeister Arthur Arnold täte allerdings gut daran außer zusammen mit Seniorenbeirat, dem VDK und der Nachbarschaftshilfe die Thematik zu beleuchten, auch noch Betroffene in den Kreis aufzunehmen, da Gehende die Problematik von Gehbehinderten nur zum Teil erkennen können.
Wenn man der Pressemeldung vom 18.09.2014 in der Mainpost glauben schenken kann, dann kam der Gemeinderatsbeschluss z.T. auf Grund der eigenen Wahrheit von Bürgermeister Arthur Arnold zustande. Bei dieser Gelegenheit möchten wir uns bei der Rätin Andrea Lettowsky ausdrücklich für Ihre Ablehnung bedanken, da Sie hiermit zeigte, das Inklusion ein wichtiges Thema darstellt, welches ernst genommen werden muss.

Zu den in der Sitzung angesprochenen Problematik an der B303, ist von unsere Seite noch anzumerken, dass bereits im Jahr 2004 als die Straße neu angelegt wurde, bereits seitens der Gemeinde gegen geltende Vorschriften der Barrierefreiheit verstoßen wurde oder zumindest diese nicht beachtet wurden.

Norbert Sandmann
SÖB Euerbach

Gemeindeentscheidung Schlag ins Gesicht für Behinderte.

Wir als IG SÖB Euerbach und alle Behinderte

 

 
bedauern zutiefst die einstimmige Ablehnung des Euerbacher Gemeinderates zu unserem Antrag zur Bestimmung eines Behindertenbeauftragten und die versagte Unterstützung bei der Erstellung eines Barriereatlases.

Wie der Vorsitzende Bürgermeister Arthur Arnold am 24.06.14 vor versammeltem Gemeinderat erläuterte, seien die Belange der Behinderten Mitbürger bereits bestens berücksichtigt. Zum einen tue die Gemeinde schon vieles und zum anderen gäbe es Organisationen im Ort, wie die Nachbarschaftshilfe, den VDK und die Kirchen die hier als Ansprechpartner fungieren könnten.
Wir sind der Meinung, dass die Gemeinde in der Vergangenheit bereits vieles umgesetzt hat, es trotz alledem einen festen Ansprechpartners bedarf, der auch bei Planungsprojekten mit einbezogen wird um Fehlplanungen wie zu steile Rampen oder wie im vergangen Jahr an der neu gebauten Treppe Seeweg / Am Taubenberg zu vermeiden. Dort endet der obere Gehweg ohne eine Möglichkeit barrierefrei auf die Fahrbahn zu gelangen.

Wir sind uns auch bewusst, dass nicht alle Barrieren beseitigt werden können, doch bei den Meisten ist dies ohne größeren Aufwand möglich und erhöht somit unter anderem die Sicherheit und die Attraktivität unserer Gemeinde, es bedarf hier nur des guten Willens.
Gemeindeentscheidung Schlag ins Gesicht für Behinderte. weiterlesen