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Fehlermeldung: B303 Welches Spiel spielt die Gemeinde?

Die DeO Dorferneuerung Obbach lädt am 19. August 2016 zu einer Infoveranstaltung zur Verlegung der B303, was an sich legitim ist.

 


Veranstaltung zur Verlegung der B303
Veranstaltung zur Verlegung der B303

Freundlicherweise wies uns der Verwaltungsleiter der Gemeinde Euerbach Herr Klaus Wolf auf einen Labsus unsererseits,
138 Tage nach Veröffentlichung hin.

In obiger Veranstaltungsanzeige wurde als Redner Herr Wolf vom Bund Naturschutz angekündigt. Es handelte es sich nicht wie von uns irrtümlicherweise behauptet um
Herrn Klaus Wolf vom Bund Naturschutz,
sondern um Herrn Roland Wolf vom Bund Naturschutz.

Selbstverständlich bot unsere Redaktion die Entfernung des Artikel und die Richtigstellung des Sachverhaltes an.

Wir freuen uns auf die Fortsetzung der engen Zusammenarbeit mit der Gemeinde Euerbach und deren Vertretern.

gez: Norbert Sandmann

 

 

 

 

Verwunderliche Aussagen und Argumentationen zu Hotspots und Barrierefreiheit.

Offene Fragen zu Hotspots und Barrierefreiheit, zum Artikel     „Keine öffentlichen Hotspots in Euerbach“ vom 18.11.2016 in der Mainpost.


Es verwundert doch sehr, wenn hier Gemeindevertretern allen voran Bürgermeister Arnold, monatliche Kosten von 200 €uro für ein öffentliches WLAN mit Hotspots zu viel sind, wenn andererseits mit vollen Händen öffentliche Gelder verprasst werden.

Symbolbild: Gemeinderatssitzung in Euerbach
Symbolbild: Gemeinderatssitzung in Euerbach

Man denke nur an das Dilemma mit den Defibrillatoren
die zu einem Stückpreis von € 5000 angeschafft wurden, während hierfür geeignete, ein Preis von 800 – 1000 €uro haben.

Defibrillator
Defibrillator für 5000 Euro

Oder an die Dorferneuerung von Obbach, als man den Bedarf von
Gehwegabsenkungen ignorierte. Nach Offenlegung in den Medien wurden dann fertige Gehwege teils
wieder abgerissen um die Absenkungen zu setzen.

Obbach fehlende Bordsteinabsenkung
Obbach fehlende Bordsteinabsenkung
Obbach: Nach Artikelveröffentlichung. Bordstein mit Absenkung. Augenommen am 07.08.2016.
Obbach: Nach Artikelveröffentlichung. Bordstein mit Absenkung. Augenommen am 07.08.2016.

 

Als absolut ungehörig und unannehmbar sind Aussagen, das aufgrund der Hotspots, die falschen Leute, Jugendliche dann um das Alte Rathaus herum sitzen würden.

Geht man jetzt auch gegenüber unserer Jugend den Weg der
Ausgrenzung?
Langt es nicht das bereits Alte und Behinderte von öffentlichen Veranstaltungen und Informationen faktisch ausgeschlossen werden?
Der Beschluss den barrierefreien Internetauftritt auf unbestimmte Zeit hinten an zu stellen entsprach der bisherigen Praxis zum Thema Barrierefreiheit und verwundert daher in keiner Weise.
Wenn Herr A. Arnold vorträgt, das für die Vorlesefunktion, Texte besprochen werden müssen und der dafür nötige Zeitaufwand durch die Verwaltung nicht machbar sei, dann zeigt sich das Arnold mit falschen Argumenten arbeitet.
In meiner langjährigen Berufserfahrung als Programmierer habe ich eine solche Aussage noch nie gehört.

Das Vorlesen des geschriebenen Textes erfolgt per Software.
Hier muss kein einziger Text auf Band gesprochen werden!

Wenn Arnold weiter begründet, man könne den
Internetauftritt höchstens barrierearm gestalten, dann schließt er von vornherein wieder Teile der Menschen aus, was nach aktueller Rechtsprechung einer Diskriminierung gleich käme.

Die Gemeinde führt mit dem VdK-Barriereberater einen Dorfrundgang durch.

Ortsbegehung ohne die Öffentlichkeit? Sehr seltsam!

Auffallend sind die Berichte der Behindertenbeauftragten Gerstner und Bürgermeister Arnold, in den nur von Kleinigkeiten die Rede ist.

Was ist mit den Barrieren in Form von Granitpflaster entlang der
Hauptstr. und vor dem Rathaus.

Gehwege unbenutzbar
Kopfsteinpflaster gilt als nicht Barrierefrei

Hier müssen sich unsere Senioren mit ihren Rollatoren und Rollstuhlfahrer z. T. unter Schmerzen ihren Weg bahnen.

 

Euerbach Rathausplatz
Menschen mit Rollator oder Rollstuhl tun sich hier extrem schwer

Kein Ton von dem durch Rollstuhlfahrer nicht erreichbaren Sitzungssaal.

Inklusion
Veranstaltungsräume nur über Treppen erreichbar

 

Was ist mit den Veranstaltungsräumen im OT Euerbach, welche mit
Rollstuhl erreichbar sind von den kein einziger ein Behinderten-WC besitzt.

Kath. Pfarrheim Euerbach
Euerbach Kath. Pfarrheim: Veranstaltungsraum ohne Behindertentoilette
Sportheim Euerbach: Zugang für Rollstuhlfahrer über Hintereingang, leider ohne Behindertentoilette
Sportheim Euerbach: Zugang für Rollstuhlfahrer über Hintereingang, leider ohne Behindertentoilette

Nichts von der für Senioren und Behinderte verpatzten Dorferneuerung in Obbach.

Bushaltestelle nicht für alle erreichbar! 12% statt 6 %
Bushaltestelle nicht für alle erreichbar! 12% statt 6 %

 

 

  • Bei aller Diskussion um die Barrierefreiheit, ein bisschen Barrierefreiheit gibt es nicht.
  • Entweder Barrierefrei oder nicht Barrierefrei.
  • Grauzonen dazwischen existieren nicht.
  • Barrierefreiheit ist ein Win-Win-Projekt, es hilft allen gleichermaßen.
  • Es hilft der Bevölkerung und den Gemeinden.

Ortsdurchfahrt Obbach feierlich eröffnet

Euerbacher Gemeindevertreter feiern die optische Dorferneuerung von Obbach.


Am 15. Oktober 2016 fand in Obbach die feierliche Einweihung der neu gestalteten Ortsdurchfahrt statt.
Geladene Gäste wie Innenstaatssekretär Gerhard Eck und
Landrat Florian Töpper lobten die  gelungene Ausführung mit Modellcharakter.

In der Tat ist die Dorferneuerung aus rein optischer Sicht gelungen.

Nur optisch deshalb, weil hier für Senioren und Behinderte neue Barrieren geschaffen wurden.

Da hat man eine „Barrierefreie Bushaltestelle“ gebaut welche durch die Auffahrt mit 12 % Steigung faktisch für Rollatoren und Rollstühle nicht zu bezwingen ist.

Bushaltestelle nicht für alle erreichbar! 12% statt 6 %
Bushaltestelle nicht für alle erreichbar! 12% statt 6 %

Für die Wege wurde Betonpflaster gewählt, was an sich in Ordnung ist. Doch durch den gewählten Fugenabstand von 1 cm ist die erhoffte Barrierefreiheit wieder dahin.

Neue Barriere dank zu großem Abstand
Neue Barriere dank zu großem Abstand

Fehlende Bordsteinabsenkungen zwingen Alte und Behinderte auf die Fahrbahn. Immerhin wurde mindestens eine Stelle nach Veröffentlichung auf dieser Seite mit viel Aufwand nachgebessert.

Obbach fehlende Bordsteinabsenkung
Obbach fehlende Bordsteinabsenkung
Obbach: Nach Artikelveröffentlichung. Bordstein mit Absenkung. Augenommen am 07.08.2016.
Obbach: Nach Artikelveröffentlichung. Bordstein mit Absenkung. Augenommen am 07.08.2016.

Auf die besonderen Belange der Sehbehinderten und blinden Bürger wurde nur an der „Behindertengerechten Bushaltestelle“ eingegangen. Leider ist sie für Menschen mit Gehbehinderung praktisch nicht erreichbar.
Mehrfach angebotene fachliche Hilfe wurde regelmäßig abgelehnt.
Aus Sicht der Barrierefreiheit wurde hier die Dorferneuerung verpatzt. Es wurden für die nächsten Jahrzehnte Fakten geschaffen.
Fakten über die sich die Bürger von Obbach noch sehr lange ärgern werden.

 

Fehlplanung Dorferneuerung Obbach – zahlt wieder der Steuerzahler?

Nach unserem Artikel „Verpatze Dorferneuerung in Obbach“ schlugen die Wellen im Rathaus von Euerbach hoch.



Zum Einen wurden bereits fertig gestellte Bereiche der Gehwege wieder aufgerissen und die notwendigen Absenkungen eingebaut.
Leider wurde auch hier wieder nur halbe Arbeit geleistet. Man berücksichtigte  wiedermal die Belange der Barrierefreiheit für Blinde nicht, indem auf die notwendigen Aufmerksamkeitsflächen verzichtet wurde.

Obbach: Vor Artikelveröffentlichung. Bordstein ohne Absenkung. Augenommen am 04.05.2016.
Obbach: Vor Artikelveröffentlichung. Bordstein ohne Absenkung. Augenommen am 04.05.2016.
Obbach: Nach Artikelveröffentlichung. Bordstein mit Absenkung. Augenommen am 07.08.2016.
Obbach: Nach Artikelveröffentlichung. Bordstein mit Absenkung. Augenommen am 07.08.2016.

Stellt sich nun die berechtigte Frage wer für die Kosten der dilettantischen Planung aufkommt. Es ist anzunehmen, dass die Kosten wiedermal bei uns, den Steuerzahlern und den Anliegern in Obbach hängen bleiben.

Das fatale daran ist, dass diese nicht geringen Kosten, vermeidbar gewesen wären, würden im Rathaus nicht Befindlichkeiten vor dem Wohl und Geld der Allgemeinheit stehen.

Ebenfalls als Auswirkung des Artikels ist zu sehen, das die Gemeinde Euerbach sich inzwischen um eine Ortsbegehung durch den VdK bemüht.

Ein weiteres Meisterwerk der Verwaltung ist inzwischen sichtbar geworden, Im Bereich der Schweinfurter Str. / Am Heimbach wurde ein Teil des Gehweges mit nicht barrierefreiem Granitkopfsteinpflaster gebaut. Warum man ausgerechnet hier vom besseren Betonpflaster abwich wird wohl für die meisten Bürger ein Rätsel bleiben.

Dorferneuerung Obbach: Wieder wurde Granitkopfsteinpflaster verwendet
Dorferneuerung Obbach: Wieder wurde Granitkopfsteinpflaster verwendet

Abschließend stellt sich noch die Frage, wie die Gemeinderäte ihre Verwaltung kontrollieren?
Offensichtlich geschieht dies nicht so wie es das Gesetz vorschreibt.

Norbert Sandmann sagt Dankeschön

Norbert Sandmann sagt recht herzlichen Dank an alle zahlreichen Freunde und Bekannten die an meinen Geburtstag gedacht haben.



Norbert Sandmann euerbach-quer.de
Norbert Sandmann

Norbert Sandmann: Ich danke den Menschen und Unterstützern auf Facebook, meinen Kameraden vom Roten Kreuz, den persönlichen Gratulanten und den Euerbacher Bürgern die mich telefonisch bestärkten meinen Weg für die Umsetzung der Barrierefreiheit in Euerbach weiter zu gehen.

Besonders möchte ich den beiden Ratsmitglieder aus Euerbach für die unterstützenden Worte danken. Beide zeigten mir erneut die  Wichtigkeit meines ehrenamtlichen Einsatzes für die Alten und Behinderten in Euerbach, Obbach und Sömmersdorf auf.

Verpatzte Dorferneuerung in Obbach

In den Jahren 2015 und 2016 wurde sehr viel Geld für die durchaus notwendige Dorferneuerung von Obbach (Gemeinde Euerbach) in die Hand genommen. Man versuchte den Ort attraktiver zu gestalten, was auch zum Teil gelang.



Leider wurden hierbei allerdings die Anforderungen für eine Barrierefreiheit wieder einmal falsch interpretiert.

Die Gehwege entlang der Sulzthaler Straße / Schweinfurter Straße haben es nämlich in sich.

Obwohl bereits im Jahr 2014 mehrmals im Gespräch mit Bürgermeister Arthur Arnold und dem Seniorenbeauftragten Gerhard Müller angesprochene Thema Gehwege für Rollstuhlfahrer, Benutzer von Rollatoren und Menschen mit anderen Mobilitätseinschränkungen wurden hier die gleichen Fehler wie in der Nachbargemeinde Niederwerrn gemacht und noch schlimmer, es wurden an zahlreichen Einmündungen entlang  der Sulzthaler-, Schweinfurterstr. keine Gehwegabsenkungen verbaut,

Keine Absenkung für Rollstuhlfahrer Euerbach OT Obbach, Sulzthaler- / Greßthaler- / Schweinfurterstraße
Keine Absenkung für Rollstuhlfahrer Euerbach OT Obbach, Sulzthaler- / Greßthaler- / Schweinfurterstraße

 

Euerbach OT Obbach für Rollstuhlfahrer unüberwindliche Barriere
Euerbach OT Obbach für Rollstuhlfahrer unüberwindliche Barriere

Ein Befahren dieser Bereiche für Rollstuhlfahrer auf der Fahrbahn ist somit unausweichlich.

Vom Seniorenbeauftragten Müller wurde zwar auf die Ausführung in Bezug auf Rutschhemmung, Kantenmaße usw. großer Wert gelegt, doch hat man, offensichtlich um Steine zu sparen einen Abstand zwischen den Pflastern von 1 cm gewählt.

Neue Barriere dank zu großem Abstand
Neue Barriere dank zu großem Abstand
Euerbach OT Obbach Pflasterverlegung: Hindernis für Rollstuhlfahrer und Rollatoren
Euerbach OT Obbach Pflasterverlegung: Hindernis für Rollstuhlfahrer und Rollatoren

Wodurch sich die erhoffte Barrierefreiheit wieder relativiert. Der von Fachleuten empfohlener Abstand betragt 0,0 cm bis 0,5 cm um zum einen die Erschütterungen zu minimieren und zum Anderen um Auswaschungen die Zwangsläufig bei größeren Fugenmaßen im Laufe der Zeit entstehen zu vermeiden. Zum Weiteren werden für barrierefreie Wege generell Platten mit den Maßen 25 x 25 cm empfohlen.

Beispiel gelungener Integration von barrierefreien Wegen. Gesehen in Schweinfurt-Altstadt Am Schrotturm
Beispiel gelungener Integration von barrierefreien Wegen. Gesehen in Schweinfurt-Altstadt Am Schrotturm
Pflasterverlegung nach barrierefreiem Standard
Pflasterverlegung nach barrierefreiem Standard

In Obbach wurde zwar eine barrierefreie Bushaltestelle eingerichtet mit den entsprechenden Bodenindikatoren für sehbehinderte Mitbürger.

Bushaltestelle nicht für alle erreichbar! 12% statt 6 %
Bushaltestelle nicht für alle erreichbar! 12% statt 6 %

Doch wie kommt ein schwacher Rollstuhlfahrer die 12 % ige Steigung zu der Bushaltestelle hoch? Für das Prädikat Barrierefrei dürfte diese nicht mehr als 6 Prozent betragen. Nun kann man sagen geht nicht anders nur dass das den Betroffenen nicht weiter hilft. Auch hier hätten sich die Verantwortlichen ein paar Gedanken mehr machen müssen z. B. die Haltestelle an einem anderen Platz einrichten.

Hätten sich die Gemeindeentscheider einmal nach Niederwerrn in den Ortsteil Oberwerrn begeben und sich dort mit den Betroffenen zu unterhalten, hätten sie sehr schnell gemerkt, dass sehr viele Menschen mit Gehbehinderung ( Rollator, Rollstuhl) die Fahrbahn als Gehweg benutzen, da die Erschütterungen durch den großen Abstand der identischen Steine wie in Obbach zu sehr ihr Fortkommen behindern. Des weiteren hätten sie feststellen können, das ein Winterdienst, durch die Größe der Fugen nur schwerlich umzusetzen ist und es in Folge, in der glatten Jahreszeit immer wieder zu gefährlichen Situationen kommt. Hier werden die Anlieger in Zukunft ihre wahre Freude haben.

Der einzige Unterschied zwischen den Gemeinden Oberwerrn und Obbach ist der, dass es sich in Oberwerrn um keine Durchgangsstraße handelt und die Bürger die Fahrbahn relativ ungefährdet benutzen können.

Dagegen handelt es sich in Obbach um eine Durchgangsstraße mit vielen Kurven,

Euerbach OT Obbach enge Ortsdurchfahrt neben neuem erschütterungsbehafteten Gehweg
Euerbach OT Obbach enge Ortsdurchfahrt neben neuem erschütterungsbehafteten Gehweg
Euerbach OT Obbach, Kurvenreich mit Holperpflaster
Euerbach OT Obbach, Kurvenreich mit Holperpflaster

was eine Benutzung der Fahrbahn an sich schon ausschließt. Es sei den man hält es so wie die Euerbacher stellv. Seniorenbeauftragte (Behindertenbeauftragte) Frau Verena Gerstner, die allen Ernstes in der Gesprächsrunde am 04.12.2014 im Rathaus mir gegenüber verlautbarte, es sei doch gut wenn ich mit meinem Rollstuhl die Fahrbahn der Euerbacher Hauptstraße benutzen müsste, denn dann müssten auch die Autos langsam durch den Ort fahren. Genau hier hat sich Frau Gerstner als Vertreterin der Senioren und Behinderten selbst disqualifiziert

Würden unsere Vertreter der Gemeinde Euerbach den Leitfaden der Bayrischen Staatsregierung „Die barrierefreie Gemeinde“

Bayerischer Leitfaden: Die barrierefreie Gemeinde
Bayerischer Leitfaden: Die barrierefreie Gemeinde

einmal ansehen so würden sie u. a. auf folgende Definition (s. 8) der Barrierefreiheit stoßen:

Barrierefreiheit ist keine Sondermaßnahme für Menschen mit Behinderung, Barrierefreiheit schafft Lebensqualität für Alle.

  • in der allgemein üblichen Weise,
  • ohne besondere Erschwernis und
  • grundsätzlich ohne fremde Hilfe
  • zugänglich und nutzbar sind.“ (Art. 4 BayBGG)

Schon heute sind etwa 10% der Bevölkerung zwingend auf Barrierefreiheit angewiesen. Angesichts der demografischen Entwicklung wird der Anteil in den nächsten Jahren noch deutlich ansteigen. (Quelle: Die barrierefreie Gemeinde S. 8)

Ferner könnten Sie sehen, das der von mir bereits 2014 erstellte und von den Räten bekämpfte Barriereatlas eine von vielen Voraussetzungen für eine bürgerfreundliche Zukunft der Gemeinde ist.

Die Schaffung von Barrierefreiheit ist auch eine Investition in die Zukunft der Städte und Gemeinden: Um möglichst eigenständig leben zu können, sind ältere Menschen mit Einschränkungen nicht nur auf geeignete Rahmenbedingungen in der eigenen Wohnung angewiesen. Von besonderer Bedeutung für ein selbstbestimmtes Leben im Alter sind vor allem die Erreichbarkeit und Nutzbarkeit von Versorgungsangeboten und Dienstleistungen . Aktuelle Bevölkerungsvorausberechnungen gehen bis 2032 von einem Zunahme der über 75-Jährigen um mehr als 40% im Vergleich zu 2012 aus. (Quelle: Die barrierefreie Gemeinde S. 9)

Im Resümee ist festzustellen, dass hier wieder für sehr viel Geld neue Barrieren geschaffen wurden und die Gemeindevertreter viel Zeit und Engagement in die Verhinderung einer bürgerfreundlichen und zukunftsweisenden Ortschaft investieren. Auf der einen Seite legt der Gemeinderat wert darauf nach außen als Behindertenfreundlich da zu stehen und nimmt dies auch noch in in seine Agenda auf und auf der anderen Seite wird genau entgegen gesetzt gehandelt.
Liebe Rätinen und Räte wo bleibt hier ihre Glaubwürdigkeit?

Die beiden Vertreter der Behinderten und Senioren Müller und Gerstner täten gut daran, um weiteren Schaden von der Gemeinde fern zuhalten und den Weg für eine lebenswerte Zukunft zu ebnen, wenn sie ihre entsprechenden Ämter niederlegen würden.

Eine Überprüfung der Causa Euerbach, durch den zuständigen Sozialverband steht noch aus.

Weitere Reaktionen auf dem Nachrichtenportal

gez:
Norbert Sandmann
Ansprechpartner zu Fragen zur Behinderung und Barrierefreiheit
Behindertenberater des BRK
Vorstandsmitglied Selbsthilfe Körperbehinderter Schweinfurt e. V. im Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e. V.Behindertenportal http://handicap-na-und.de

SPD-Fraktion schließt Rätin Andrea Lettowsky aus

SPD-Fraktion

 

 
Blick über den Tellerrand

Sicherlich wurde der Kampf der BI Gegenwind und somit Frau Lettowsky’s gegen die geplante Windkraftanlage bei Obbach nicht immer sachlich geführt, auch wurden hier so manche Grenzen überschritten.

Was allerdings sehr bedenklich ist, ist der Umgang der Gemeindevertreter allen voran Bürgermeister Arthur Arnold mit politisch anders Denkenden.

Der Euerbacher Gemeinderat hat nun innerhalb von nur 4 Wochen das 2. öffentliche Deformierung (Barrierefreiheit, Windkraftanlagen) mit Menschen, die sich für das Gemeinwohl der Gemeinde einsetzen, veranstaltet.
Es hätten durchaus in beiden Fällen Gespräche weiter geführt.

Sollten die Gemeindeverantwortlichen nicht lieber das Wort nutzen anstatt erst in Deckung zu gehen, um dann los zuschlagen?

Wen wundert es dann, wenn die Ungehörten sich radikalisieren.