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Gemeinde Euerbach reagiert auf unsere Kritik

Kritik

 

 
Wir freuen uns das die Gemeindeverantwortlichen auf unsere Kritik reagieren.
Offensichtlich auf Grund unserer Kritik vom 25.04.2015 an der Vorgehensweise der Gemeinde zum Ablagerungsverbot von Gartenabfällen auf dem Gemeindlichen Häckselplatz reagierte die Gemeindeverwaltung mit einer Erklärung im Gemeindeblatt vom 08. Mai 2015.
Hier wurde u.a. auch auf unsere Thematisierung zur Wildablagerung eingegangen.

SOEB-Euerbach bedankt sich für die Umsetzung

SOEB bedankt sich

 

 
Straßensanierungen in Euerbach für 110 000 Euro im laufenden Jahr

Wir die SÖB-Euerbach bedanken uns bei den Gemeindevertretern für die Umsetzung unserer Anregungen.
Nach intensiven Forderungen und Gesprächen in denen wir die maroden Gehwegs Bereiche in Euerbach kritisierten und um Verbesserungen gebeten haben, hat sich nun die Gemeinde entschlossen diese Mängel zu beheben. Besonders sind die Bereiche Rückertstr. / Laubengasse und Goethestr. hervorzuheben.

Laubengasse / Rückerstr. in Euerbach

Allerdings ist die Kritik Bürgermeister Arnolds (Zitate Mainpost vom 22.03.2015)
„Eine Verdrückung des Gehwegs beispielsweise in der Goethestraße sei durch Müllautos verursacht, die aufgrund eines uneinsichtigen, gegenüber parkenden Autobesitzers den Gehweg überfahren müssten“ und „Er forderte die Bürger auf mitzuhelfen, gemeindliches Vermögen zu schützen“
aus unserer Sicht nicht Richtig und zudem entspricht dies einer Hetze gegen einzelne Bürger.
Die Verursacher dieser Verdrückung des Gehweges in der Goethestr. sind nach deutschem Recht eindeutig die Fahrer der Müllautos.

Die Gemeinde hätte durchaus die Möglichkeit gehabt, an besagter Stelle ein Halteverbot auszusprechen und zu überwachen.

gez. Norbert Sandmann

Alle benannten Hindernisse sind tatsächliche Barrieren

Hindernisse und Barrieren

 

 
Wir die SÖB Euerbach Interessengemeinschaft für soziale und ökologische Belange in Euerbach sehen uns gezwungen eine Stellungnahme zu den Vorwürfen und Darstellungen in den öffentlichen Gemeinderatssitzungen, insbesondere der Letzten vom 30.09. zu veröffentlichen.

z.Zt. ist unser Hauptthema die Umsetzung Barrierefreiheit im Sinne der einschlägigen Gesetze und Verordnungen.
Wer kann hier besser die Hindernisse beurteilen als ein Betroffener?

Grundlage für Barrierefreiheit sind die verbrieften Rechte nach
Behindertengleichstellungsgesetz – BGG vom 27.April 2002
Bayerisches Behindertengleichstellungsgesetz – BayBGG vom 9. Juli 2003
UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen vom 3. Mai 2008
DIN 18024-1 – Straßen, Plätze, Wege
DIN 18040-1 Wege, Plätze, Zugang

Für uns ist und bleibt es weiterhin unverständlich, dass sich von unseren Gemeindevertretern niemand für die Details des erstellten Barriereatlases interessiert und Anträge auf Beseitigung von kleineren Hindernissen wie die Absenkung zweier Bordsteine, mit dem Vermerk „Dies wird sicherlich einige Jahre in Anspruch nehmen“ von Herrn Arnold an mich zurückgesandt werden.

Wir sind bisher davon ausgegangen, dass Bürgermeister Arthur Arnold und Verwaltungsleiter Klaus Wolf in Zeiten des Internets, den Unterschied zwischen Anträgen, Problembeschreibungen und Verkehrssicherungspflicht kennen.
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Euerbach Teilerfolg bei Barrierefreiheit

Einen ersten Teilerfolg in Sachen Barrierefreiheit

 

 
in der Gemeinde Euerbach konnte wir von der SÖB Euerbach nach regem Schriftverkehr erzielen.

Zumindest wurde dieses Thema im Euerbacher Gemeinderat erneut besprochen und eine Thematisierung erreicht.
Bürgermeister Arthur Arnold täte allerdings gut daran außer zusammen mit Seniorenbeirat, dem VDK und der Nachbarschaftshilfe die Thematik zu beleuchten, auch noch Betroffene in den Kreis aufzunehmen, da Gehende die Problematik von Gehbehinderten nur zum Teil erkennen können.
Wenn man der Pressemeldung vom 18.09.2014 in der Mainpost glauben schenken kann, dann kam der Gemeinderatsbeschluss z.T. auf Grund der eigenen Wahrheit von Bürgermeister Arthur Arnold zustande. Bei dieser Gelegenheit möchten wir uns bei der Rätin Andrea Lettowsky ausdrücklich für Ihre Ablehnung bedanken, da Sie hiermit zeigte, das Inklusion ein wichtiges Thema darstellt, welches ernst genommen werden muss.

Zu den in der Sitzung angesprochenen Problematik an der B303, ist von unsere Seite noch anzumerken, dass bereits im Jahr 2004 als die Straße neu angelegt wurde, bereits seitens der Gemeinde gegen geltende Vorschriften der Barrierefreiheit verstoßen wurde oder zumindest diese nicht beachtet wurden.

Norbert Sandmann
SÖB Euerbach

Antrag auf Gehwegabsenkung

Begründung für eine Gehwegabsenkung

 

 
Da beide Gehwege im Bereich Laubengasse / Rückertstraße eine unüberwindliches Hindernis darstellen bitte ich um eine Gehwegabsenkung der besagten Bordsteine.
Die bisherige Situation stellt sich wie folgt dar. Um den Weg vom und ins Dorf mit dem Rollstuhl befahren zu können ist es nötig bereits den Gehweg am Grundstück Rückertstr. 6 zu verlassen und die nächste Auffahrmöglichkeit ist dann erst wieder nach 100 Metern möglich. Zu Bedenken ist, das Befahren der Fahrbahn ist bei geparkten Fahrzeugen nur in der Straßenmitte möglich.

gez. Norbert Sandmann
25.09.2014

Beschluss:

Der Gemeindrat hat beschlossen, die von Ihnen angesprochenen Punkte noch den zur Verfügung stehenden Haushaltsmitteln abzuarbeiten. Dies wird sicherlich einige Jahre in Anspruch nehmen.

Anmerkung:

Dies stellt nach diversen Behindertengleichstellungsgesetzen und nach Meinung von Fachleuten eine Diskriminierung von Behinderten dar, da dieser Schlusssatz nur einem Zweck dient, den Antragsteller und schwerbehinderten Bürger ruhig zu stellen.