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Vertößt Gemeindeverwaltung bewusst gegen Brandschutzverordnung?

Brandschutz

 

 
Doppelte Moral im Rathaus von Euerbach!
Wenn es um die Verhinderung eines barrierefreien Zugangs zum Sitzungssaal geht muss der Brandschutz herhalten.  Wenn es dagegen um Veranstaltungen geht wird die Brandschutzverordnung ausgehebelt.

Offensichtlich verstößt die Gemeindeverwaltung von Euerbach gegen die geltende Brandschutzverordnung des Landratsamtes Schweinfurt.

Im Schreiben vom des Landratsamtes Schweinfurt vom 22.01.2015 zur Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Bürgermeister Arnold wurde u. a.  angeführt, dass ein Einbau eines Treppenliftes für Behinderte aus Gründen des Brandschutzes nicht in Betracht kommt. Ferner stellte das Landratsamt Schweinfurt fest, dass die komplette Eingangshalle als Rettungsweg definiert ist. Es wurde im Schreiben betont, dass Zu- und Ausgänge, Durchfahrten. Durchgänge, Treppenräume und Verkehrswege, die bei einem Brand als erster oder zweiter Rettungsweg vorgesehen sind, freizuhalten sind.
In notwendigen Treppenräumen dürfen

  • keine Brandlasten gelagert werden.
  • Elektrische Geräte dürfen nicht betrieben werden.
  • Rettungswege dürfen nicht eingeengt und behindert werden.

Durch das Aufstellen von Verkaufs- und Ausstellungstischen im Bereich des Eingangs (Notausgangs), wie am 21.06.2015 im Rahmen der Veranstaltung „Tag des offenen Ateliers“, wird bei einem Brandfall vorsätzlich das Leben und die Gesundheit der Veranstaltungsbesucher in Kauf genommen.

 

Inklusion in Euerbach

Dank fehlendem Willen zur Inklusion

 

 
werden wieder einmal in Euerbach Behinderte vom öffentlichen Leben teilweise ausgeschlossen,

Beim „Tag des offenen Ateliers“ am 20. + 21. Juni 2015 wurden Ausstellungen in dem für Rollstuhlfahrer nicht zugänglichen Sitzungssaal im Rathaus Euerbach veranstaltet.

Alternativ könnte man Veranstaltungen in der Grundschule abhalten oder eben den Sitzungssaal barrierefrei umrüsten.

Zu unserem Antrag auf barrierefreien Zugang des Sitzungssaals wurde von Seiten der Räte immer wieder die hohen Kosten im Vergleich  zu den zu erwartenden Besuchern der Gemeinderatssitzungen angeführt. Wenn man nun die zu erwartenden Veranstaltungsbesucher wie zu Veranstaltungen wie dieser oder Theateraufführungen und Weihnachtsmarkt mitrechnet zeigt sich ein ganz anderes Bild.

Wenn auch der gesamte Gemeinderat geschlossen und öffentlich betont, dass er nicht Behinderten feindlich sei, so bestünde hier die Möglichkeit diese Beteuerung zu untermauern.

Offensichtlich ist trotz unsere Kritik und Veröffentlichungen in der Gemeindeverwaltung und bei Bürgermeister Arnold das Thema Inklusion noch nicht angekommen.

Hier zum erneuten mal die Definition vom Begriff Inklusion
Inklusion lt. www.aktion-mensch.de

Veranstaltungen attraktiv für alle gestalten

Attraktive Veranstaltungen

 

 
Durch unsere Gesellschaft geht ein Ruck. Vegetarier nehmen zu, die Bevölkerung wird älter, dem müssen in der heutigen Zeit auch die öffentlichen Veranstaltungen gerecht werden.

Im Zuge des demografischen Wandels wird es in Zukunft immer mehr Personen mit Mobilitätseinschränkungen geben, die auf Rollator oder Rollstuhl angewiesen sind. Auch dieser Personenkreis möchte an vielen Veranstaltungen teilnehmen können. Hier sind die Veranstalter aufgerufen, wenn sie weiterhin attraktive Angebote bieten wollen entsprechende Vorsorge zu treffen. Darauf zu achten, dass Zelte und Veranstaltungsräume stufen-, und erschütterungsfrei erreichbar sind, das Toiletten für alle nutzbar sind, das dieser Personenkreis trotz Selbstbedienung die Speisen und Getränke serviert bekommt.

Ebenfalls zeigt sich nicht zuletzt durch Fleisch-, und Tierskandale eine Veränderung der Essgewohnheiten. Schätzungen zufolge gibt es in Deutschland ca, 8 Millionen Vegetarier die keinerlei Fleisch essen und nochmal ca. 10 Millionen Moslems welche aus religiösen Gründen auf Schweinefleisch verzichten. Die entspricht in etwa 21 % aller Einwohner Deutschlands die bei Angeboten, die nur aus Bratwürsten und Schweinesteaks bestehen nicht erreicht werden.

Liebe Veranstalter, zeigen Sie Kreativität. Ihre Gäste werden es Ihnen Danken!